Kälteeinbruch in der Winterruhe und südeuropäische Arten

Hier können allgemeine Fragen zum Thema Ameisen, sowie zu europäischen Ameisenarten gestellt werden.

Kälteeinbruch in der Winterruhe und südeuropäische Arten

Beitragvon Reber » Sonntag 28. Dezember 2014, 17:23

Wie ich meine europäischen Ameisen in einer Styroporbox auf dem Balkon überwintere, hab ich hier bereits beschrieben. Soweit hat das eigentlich gut funktioniert. Heuer will ich die Temperaturen etwas dokumentieren, damit ich einschätzen kann, was die Kiste wirklich für einen Unterschied macht.

Bisher beträgt die höchste gemessenen Temperatur in der Kiste 22 °C und die tiefste 4°C, während ich ausserhalb eine Höchsttemperatur von 29 °C und eine Tiefstemperatur von – 1 °C festhalten konnte.

Jetzt wird aber für die kommenden Tage eine Kältewelle angekündigt, die es in sich hat: Es soll um den Neujahrstag minus 15 °C kalt werden.

Bei meinen Einheimischen Arten mit nördlichem Verbreitungsgebiet mache ich mir da wenig Sorgen - 2012 wurden es noch kälter! Bei den Südeuropäern von Camponotus lateralis mach ich mir aber schon Gedanken. Einerseits verfängt hier die Argumentation, dass arborikole Arten in ihren Holz-Nestern ja kaum geschützt sind und in ihrer Heimat kurzzeitig ebenfalls grosse Kälte aushalten müssen - C. lateralis lebt immerhin im Tessin, wo das Quecksilber auch mal deutlich unter Null ausschlägt. Andererseits weiss ich eben nicht, wie viel die Art wirklich aushält.

Hat da jemand Erfahrung oder einen Literaturhinweis?
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Re: Kälteeinbruch in der Winterruhe und südeuropäische Arten

Beitragvon Boro » Sonntag 28. Dezember 2014, 19:01

Hallo Reber!
Ich habe C. lateralis seit Jahren im Freien. Die Art kommt nicht nur im Tessin, sondern auch in Südtirol (bis 800 m) [Hellrigl, K. (2003): Faunistik der Ameisen und Wildbienen Südtirols] und in Ungarn vor [Csösz, S. et al. (2011):The myrmecofauna of Hungary: an updated checklist] vor. In Ungarn ist es zwar im Sommer heiß, aber die Winter können wegen der Kontinentalität auch recht kalt werden.
Ein paar Minusgrade dürften nicht schaden, aber sicherheitshalber würde ich eine Grenze von -5° beachten. In der Natur "wohnen" sie ja nicht nur arborikol, sondern kommen auch in aufliegendem Totholz od. unter Steinen vor. Da können sie sich überall gut absichern. Zudem ist die Art polydom, wer weiß, möglicherweise ziehen sie sich in kälteren Wintern aus Schilfstängeln und Unter-Borke-Nestern in Bodennester (Totholz) zurück.
Meiner Erfahrung nach ist C. lateralis was die Einhaltung der Winterruhe, den Aktivitätsbeginn im Frühjahr oder die temperaturabhängige Aktivität in der wärmeren Jahreszeit betrifft, durchaus mit der nahe verwandten C. piceus zu vergleichen. Sowohl in Norditalien, Südtirol, Istrien usw. kommen beide Arten syntop vor.
Trotzdem, riskieren würde ich nichts, wäre ewig schade um die schöne Art, ganz abgesehen davon, dass die Haltung im Kunstnest nicht jener in der Natur entsprechen kann.
L.G.
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Re: Kälteeinbruch in der Winterruhe und südeuropäische Arten

Beitragvon Reber » Sonntag 28. Dezember 2014, 19:08

Vielen Dank für deine Einschätzung Boro!
Es würde mich enorm reuen sie zu verlieren. Ich werde sie demnach solange in den Kühlschrank stellen, bis das Spitzentief vorbei ist.
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Re: Kälteeinbruch in der Winterruhe und südeuropäische Arten

Beitragvon Boro » Sonntag 28. Dezember 2014, 19:24

Würde ich auch machen! Bei den mediterranen Arten, die bei uns (vorübergehend) durch (un)bewusste Einschleppung oder Freilassung v. Terrarium-Tieren im Freien siedeln, weiß man immer erst nach 10, 20 Jahren, ob sie im mitteleurop. Klima lebensfähig sind. Das betrifft z. B. Pheidole pallidula, Tapinoma nigerrimum od. Crematogaster scutellaris im Rheinland (?). Erst wenn sie über viele Jahre reproduzieren bzw. Geschlechtstiere hervorbringen, könnte von einer gelungenen Etablierung gesprochen werden. Aber: Ein wirklich strenger Winter, wie er noch vor wenigen Jahrzehnten vorkam u. viell. wieder einmal vorkommen wird, kann alle diese Neuankömmlinge hinwegraffen. Das selbe gilt für mediterrane Pflanzen in unseren Gärten: Olivenbäume am Bodensee oder Palmen in der Oststeiermark könnten einem einzigen Winter zum Opfer fallen.
L.G.
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Re: Kälteeinbruch in der Winterruhe und südeuropäische Arten

Beitragvon Trailandstreet » Montag 29. Dezember 2014, 10:34

Bei meinen Messor barbarus aus Südspanien bin ich da auch vorsichtiger. Während meine Einheimischen auf dem kalten Dachboden vor sich hin "ruhen", sitzen sie fast noch gemütlich warm in einem kaum beheizten Büro. Die Temperatur beträgt dort am Tag auch nur mal 16°C.
Ich müsste jetzt allerdings mal das digitale Thermometer rein hängen, um ein genaueres Bild davon zu haben.
Bisher wirken sie ganz in Ordnung. Das Klimadiagramm zeigt aber auch im Winter nur um die 14°C an, so nehme ich mal an, dürfte das wohl auch gut hinkommen, auch wenn die Temperatur nachts vielleicht doch mal auf ein paar Grad weniger runter fällt.
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Re: Kälteeinbruch in der Winterruhe und südeuropäische Arten

Beitragvon Reber » Montag 18. Januar 2016, 15:51

Es wird wieder Winter! Die Aussentemperatur betrug in der Nacht -6 °C und die tiefen Temperaturen werden noch eine Weile anhalten. Meine Südländer (Camponotus lateralis) dürfte das weniger gefallen, sie verharren in der präparierten Winterkiste bei einer Tiefsttemperau von 0 °C absolut regungslos und eng zusammengruppiert. Solange das Thermometer in der Kiste nicht unter 0 °C sinkt, müssen sie allerdings draussen bleiben...
C lateralis Winterruhe.JPG
Dezember
C lateralis Winterhaufen.JPG
Januar
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Re: Kälteeinbruch in der Winterruhe und südeuropäische Arten

Beitragvon Trailandstreet » Dienstag 19. Januar 2016, 09:19

Na die Schweiz scheint ja schon im milderen Klimabereich zu liegen. Wir hatten heute früh -16°C lt der Anzeige im Auto.
Obwohl die Ameisen auf meinem Dachboden noch etwas gemäßigte Temperaturen gegenüber draussen haben, dürfte trotzdem bei allen der Gefrierpunkt überschritten sein.
bei den Temnothorax mach ich mir keine Sorgen, die kommen noch am besten mit sowas zurecht. Die Ameisen in den Naturnestern dürften wohl aber auch keine Probleme haben, auch wenn die Erde tatsächlich gefriert.
Wo ich noch unsicher bin, das sind die Gynen in Gründung, also in den RG. Da könnten sie doch mit einfrieren.
ich werd, wenn möglich heut auch noch ein paar Bilder liefern, falls man was erkennen kann.
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Re: Kälteeinbruch in der Winterruhe und südeuropäische Arten

Beitragvon Reber » Mittwoch 4. Januar 2017, 18:52

Der heurige Winter war bisher der scheeärmste in der Schweiz, seit gemessen wird. Immerhin war er alles andere als mild: In der Nacht fiel das Thermometer in Bern mit schöner Rgelmässigkeit unter -4°C und auch tagsüber blieb es im Schatten kalt. In der Winterkiste konnte ich einen Minusrekord von -3.3°C festhalten, im Durchschnitt zeigte die Wetterstation nachts -0.5°C in der Kiste an. Meine Camponotus lateralis haben das bisher unbeschadet überstanden...
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Re: Kälteeinbruch in der Winterruhe und südeuropäische Arten

Beitragvon Boro » Donnerstag 5. Januar 2017, 13:55

Die Frage, wie hoch die Frosttoleranz bei thermophilen od. mediterranen Arten wirklich ist, kann man derzeit nicht beantworten. In Kärnten gab es den trockensten Winterbeginn seit 100 Jahren: Letzter Niederschlag am 19.November! Damit verbunden ist eine ungewöhnliche Bodentrockenheit, was hierzulande auch zum Verbot des Abfeuerns von Silvesterraketen geführt hat. In den letzten Wochen war es auch weitgehend kalt, ein paar Mal -9, -10°, alle Teiche sind längst für das Eislaufen frei gegeben. Dazu war der Dezember (und bis heute) der sonnenreichste Winterbeginn seit ewigen Zeiten. Was passiert aber bei vollkommener Bodentrockenheit - Barfrost derzeit sicher bis 15/20 cm - mit den im Boden überwinternden Ameisen od. Arthropoden allgemein? Meine immergrünen Pflanzen (Rhododendren, Kamelien) reagieren bereits: Gestern mussten alle jene Pflanzen trotz des gefrorenen Bodens gegossen werden. Niederschlag ist für Gebiete südlich der Alpen weiterhin nach den Prognosen nicht in Sicht
Vor einigen Jahren gab es auch einmal eine längere und kalte Trockenphase, allerdings bei einer Schneedecke. Ich hatte damals meine Wege, bestehend aus Waschbetonplatten freigeschoben. Folge: Alle Tetramorium caespitum-Nester darunter (auf einer Länge von 15 m sicher über 10 Nester) sind offensichtlich erfroren, sie sind alle restlos verschwunden!
Wenn es weiter kalt bleibt und kein Niederschlag fällt, rechne ich auf jeden Fall mit Ausfällen - hoffentlich nicht mein Camponotus-piceus-Nest! Bei arborikolen Arten scheint das anders zu sein: Camponotus fallax leben unter der Borke einer Atlaszeder, meine "Landplage" Dolichoderus quadripunctatus lebt häufig in Dachlatten (3x5 cm) oder in hohlen Stängeln der Strauchpfingstrosen. Der Schutz besteht dann auch 2 bis 10 mm Holz. In den letzten Jahrzehnten haben sie auch strenge Winter überlebt.
Im März weiß ich mehr!
L.G.Boro
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Re: Kälteeinbruch in der Winterruhe und südeuropäische Arten

Beitragvon Reber » Donnerstag 5. Januar 2017, 14:15

Danke für den Hinweis Boro! Das habe ich zuwenig bedacht - die Luftfeuchtigkeit wird ja in der Winterkiste vom Halter mitbestimmt.

Aber ausserhalb... Auch bei uns in der Region gab es kaum mehr Niederschlag. Im Misox und im Tessin brannten die Wälder wegen der anhaltenden Trockenheit! Jetzt liegt - endlich - fast überall Schnee und für die nächsten Tage ist leichter Niederschlag angekündigt. Ich hoffe, das Wetter wirkt sich nicht allzunegativ auf die heimische Insektenwelt aus und drücke deinen ein Camponotus piceus die Daumen!

LG Reber
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Re: Kälteeinbruch in der Winterruhe und südeuropäische Arten

Beitragvon Trailandstreet » Donnerstag 5. Januar 2017, 15:42

Ich achte bei meinen Nestern in der Winterkiste immer darauf, dass auf der Innenseite ein leichter Beshlag sichtbar bleibt. Dann kann man meist davon ausgehen, dass es darin feucht genug ist.
Wird es kälter, ist dieser logischerweise gefroren.
Ich hatte sowieso geplant nochmal nachzusehen, bevor es richtig kalt wird.
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Re: Kälteeinbruch in der Winterruhe und südeuropäische Arten

Beitragvon Reber » Sonntag 12. Februar 2017, 15:02

Ich hatte meine Camponotus lateralis ja, als tiefere Minusgrade drohten, im Kühlschrank überwintern lassen, nun zeigt sich: Zu recht. Die Kolonie im Kühlschrank hat den Winter gut überstanden, die ca. 30 Ameisen der gleichen Art allerdings, die in einem Verbindungsschlauch zwischen zwei Arenen in der Kiste geblieben sind, sind erfroren oder vertrocknet. Die genaue Ursache kann ich nicht herausfinden.

Fest steht: Alle anderen (mitteleuropäischen) Kolonien in der Kiste haben den Winter gut überstanden. Ausser bei Temnothorax und einer weiteren Camponotus Art habe ich bei allen Holznestern direkt ein Reagenzglastank mit Wasser angeschlossen, um genügend Luftfeuchtigkeit zu gewähren. Beim Verbindungsschlauch war das natürlich nicht der Fall (die Böden der Arenen waren ausgetrocknet). Beim Nest ohne Reagenzglasanschluss sind ebenfalls überdurchschnittlich viele tote Ameisen zu beklagen, die Kolonie hat aber überlebt.
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Re: Kälteeinbruch in der Winterruhe und südeuropäische Arten

Beitragvon Boro » Montag 13. Februar 2017, 08:38

Hallo Reber!
Bei den von dir genannten Ausfällen bei C. lateralis kann es sich (auch nach deiner Schilderung) um Austrocknung handeln. Bei meinen C. lateralis, die seit Jahren im Freien überwintern, konnte ich bisher relative Frosttoleranz erkennen, etwa vergleichbar mit C. piceus. Auch die Aktivitäten im März beginnen bei beiden Arten etwa zeitgleich. Daraus könnte man schließen, dass für die verwandten Arten ähnliche Temperaturverhältnisse erforderlich sind. Die Ansicht, dass C. lateralis als vorwiegend arborikole Art (im Gegensatz zu C. piceus) vielleicht an weniger Kälte angepasst ist, stimmt wohl nur teilweise: In Istrien habe ich nicht selten C. lateralis in Unter-Steinnestern oder in Trockensteinmauern gefunden.
Das Problem in der Terrarienhaltung ist ja bekannt: es ist schwierig die adäquaten Temperatur- u. Feuchtigkeitsverhältnisse auszuloten bzw. zur Verfügung zu stellen.
Der heurige Winter wird die Spreu vom Weizen trennen und zeigen ob diese (sub)mediterranen Arten bei uns tatsächlich überleben können. Hier war es der kälteste Winter seit 30 Jahren mit einem Temperaturmittel von -7°C im Jänner. Die entsprechende durchschnittliche Jännerisotherme liegt jedenfalls im fernen Russland! Es war der sonnenreichste Winter seit Beginn der Aufzeichnungen vor über 200 Jahren und einer der trockensten. Das wird ein Prüfstein für alle im Zuge des Klimawandels (oder durch Einschleppung) eingewanderten Tiere und Pflanzen aus dem Süden und Asien; und für zahlreiche, durchaus übliche Gartenpflanzen, die aus Ostasien oder dem mediterranen Bereich stammen. Im eigenen Garten sind bereits jetzt deutliche Blattschäden an immergrünen Pflanzen sichtbar.
L.G.
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Re: Kälteeinbruch in der Winterruhe und südeuropäische Arten

Beitragvon Trailandstreet » Montag 13. Februar 2017, 10:32

Es betrifft jetzt nicht die Ameisen, aber Pflanzen.
Wir haben bisher noch unsere Zitronenbäumchen und Oliven in der Garage überwintert. Diese haben heuer allerdings auch sehr unter den Temperaturen gelitten, da die Garage ja naturgemäß ungeheizt, wenn auch sonst witterungsgeschützt ist.
Die Ameisen hingegen am Dachboden, der eigentlich noch weniger gedämmt ist, haben dies wesentlich besser weggesteckt.

Bei Arten, die bei uns in eher gemäßigteren Zonen vorkommen, hätte ich auch keine Bedenken, diese in der Box am Dachboden zu überwintern. Bei südlicheren Arten hätte ich da schon meine Bedenken, wenn der Winter so wird wie dieser.
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