Temnothorax sp. [Temnothorax cf. unifasciatus]

Bestimmungsanfragen

Temnothorax sp. [Temnothorax cf. unifasciatus]

Beitragvon Kathrin » Sonntag 10. April 2016, 21:30

Hallo,

so schnell kann es gehen. Habe ich da heute mal eine andere Temnothorax-Art fotografiert? Leider sind nur die zwei Bilder vorzeigbar - alle anderen sind nichts geworden, dabei habe ich mich so bemüht :( .

Funddatum: 10.04.2016
Fundort: Rheinland-Pfalz, Oberhausen an der Nahe (bei Bad Münster am Stein)
Größe: 2-3mm

Alles Liebe, Kathrin
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Temnothorax_sp_20160410_01.jpg
Temnothorax_sp_20160410_02.jpg
Zuletzt geändert von Kathrin am Montag 11. April 2016, 13:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Temnothorax sp.

Beitragvon Reber » Sonntag 10. April 2016, 22:29

Hallo Kathrin,
wieder sehr schöne Fotos, die dir da von den Winzlingen gelungen sind!
Das könnte tatsächlich Temnothorax cf. unifasciatus sein. Die "Einbindige Schmalbrustameise" hat ihren Namen wegen einer auffälligen "Binden-Zeichnung" auf der Gaster bekommen.

Aber warten wir besser auf die Experten!
  • 2

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Wohl manchmal etwas mangelhaft,
Wird sie doch in den nächsten Tagen
Vermutlich noch nicht abgeschafft."
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Re: Temnothorax sp.

Beitragvon Merkur » Montag 11. April 2016, 10:06

Mir fällt auch nichts Besseres ein als T. cf. unifasciatus! ;)
Die Binde auf der Gaster ist sehr breit für unifasciatus, vgl. Seifert 2007, S. 235 unten, wo die typische schmale Binde gut zu erkennen ist.
Es ist allerdings fast immer schwierig, nach einem einzigen Exemplar zu urteilen.
Oftist es auch nützlich, etwas über die Fundumstände zu wissen: Nestfund? In Steinspalten oder Holz oder Borke? Im offenen Gelände (Trockenrasen) oder eher unter Gebüsch bzw. am Waldrand oder in lichtem Laub- bzw. Nadelwald.
Dennoch: Schöne Fotos!

MfG,
Merkur
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Re: Temnothorax sp.

Beitragvon Kathrin » Montag 11. April 2016, 13:45

Hallo,

vielen Dank für Eure Einschätzung! Da wäre es ja tatsächlich mal etwas Neues/Anderes.
Zu den Fundumständen kann ich mich natürlich auch noch äußern - das ist irgendwie untergegangen. Das Nest befand sich in einer Sandsteinmauer an einem Eichen-Hainbuchen-Hang, die aufgrund lückiger Vegetation aus Hecken und Bäume relativ sonnenexponiert lag.

Alles Liebe, Kathrin
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