Gedankensplitter

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Re: Gedankensplitter

Beitragvon Merkur » Freitag 3. Juni 2016, 16:36

Gedankensplitter zu Anonymität und Pseudonymen.

Angeregt durch Diskussionen der letzten Tage habe ich mal etwas darüber nachgedacht, ob Anonymität und die Pseudonyme, nicknames, im Internet angebracht sind.

Kurzes Facit:
Der Wunsch nach Anonymität ist an sich nicht verwerflich. Es gibt nachvollziehbare und ehrenhafte Gründe. Entscheidend ist, was man mit der Anonymität bezweckt. Unehrenhaft ist es, die „volle Deckung“ zum beabsichtigten Schaden anderer zu missbrauchen.

Langfassung:

Ein Pseudonym als „Künstlername“ hat vielfach seine Berechtigung (v. a. auch außerhalb des Internet). Man kann damit z. B. einen Allerweltsnamen durch einen interessanter klingenden ersetzen. Ein Pseudonym kann so auch zum „Markenzeichen“ werden.

Ein Pseudonym eines anonymen Spenders oder Wohltäters kann ihn vor Zudringlichkeiten (Bettelbriefe etc.) schützen.

Ein Pseudonym kann Gesprächspartnern die Scheu vor einer evtl. überlegenen oder höher gestellten Persönlichkeit nehmen.

Ein Pseudonym zum „Schutz vor Verwechslung“ mit anderen Trägern des eigenen Namens, seien es Familienangehörige oder zufällig Gleichnamige, kann angebracht sein; so können evtl. für beide Seiten peinliche falsche Zuordnungen vermieden werden.

Ein Pseudonym schützt Personen vor der Bloßstellung, die Schwächen in der Sprache haben, oder angreifbare bzw. fragwürdige Meinungen verbreiten, vor der Konfrontation damit im realen Leben. - Manchmal verständlich. Kann jedoch missbraucht werden.

Ein Pseudonym schützt Aggressoren vor der direkten Gegenwehr der Zielperson(en) ihrer verbalen Attacken. – Manchmal verständlich, wenn die Angriffe berechtigt sind, wird aber gerne missbräuchlich eingesetzt. – Verwerflich und feige!

Mehrere Pseudonyme gleichzeitig (bzw. in kurzem zeitlichen Abstand) von einer Person gebraucht können genutzt werden um einer anderen Person oder Gruppe eine Mehr- bis Vielzahl von Gegnern vorzutäuschen und um Außenstehenden eine mehrheitliche Ablehnung der Person(en) bzw. ihrer Meinung(en) zu suggerieren.
Im Extremfall wird von einer einzigen Person ein Mob durch mehrere Personen vorgetäuscht, dem sich weitere reale Personen mit ihren nicks anschließen können. – Die Konsequenzen können verheerend sein (vgl. Mobbing an Schulen gegen Mitschüler oder Lehrpersonen).
Edit 20:13: Zum letzten Punkt sei noch erwähnt, dass damit in den Foren auch Misstrauen gesät wird, zum Schaden der ganzen "community": Neulinge, die sich etwas ungeschickt einbringen, stehen leicht unter Verdacht, nur eine weitere "Sockenpuppe" des böswilligen Initiators eines "Pseudo-Mobs" zu sein. Manchmal ist es ganz schön schwierig, das abzuklären!
--

Vielleicht fallen Euch weitere Varianten ein.
Die Auffassung, dass man im Internet unbedingt ein Pseudonym benutzen muss oder sollte, etwa weil es „alle“ so machen, ist wenig überzeugend. Es gibt auch in den Ameisen-Foren zahlreiche Beispiele, wo User ständig oder gelegentlich mit Realnamen auftreten. In über 15 Jahren Internet-Forenaktivität habe ich Erfahrungen zu allen angegebenen Möglichkeiten gemacht, zum Teil machen müssen. :roll:

MfG,
Merkur 
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Re: Gedankensplitter

Beitragvon Colophonius » Freitag 3. Juni 2016, 17:07

Ein weitere Verwendungsmöglichkeit des Pseudonyms ist einfach das Internet als (nicht mehr ganz so) neue Kommunikationsplattform.

Man öffnet den Browser, klick, die Lokalnachrichten, klick, die Weltnachrichten, klick, das Hobby, klick, der Messenger mit seinen Freunden, klick, was mir so einfällt.
Ich kann parallel lesen, was die Bürger amerikanischer Kleinstädte bewegt, in denen ich wohl nie sein werde und von denen ich früher nie etwas erfahren hätte, ich kann berühmten Personen Fragen stellen (sog. AmAs) und Ich kann über jedes erdenkliche Thema diskutieren. Dabei kann sich im Internet anders als im "Reallife" jeder einen eigenen Namen aussuchen, der ihm gefällt. Dabei kann man einfach Namen nehmen, die einem vom Klang gefallen (z.B. Colophonius) oder man sucht sich etwas aus, was zur eigenen Person oder zum Thema passt. Danach schreibt man darauf los und der Gegenüber sieht die Aussage und kann diese bewerten, unabhängig davon, welchen Ruf oder akademischen Grad die Person im echten Leben hat.

Der Nachteil ist, dass man so eine ganze Spur kritischer an die Beiträge gehen muss, es könnte sie wirklich jeder geschrieben haben und das auch mit schlechten Absichten. Dafür schult man das kritische Denken und kann seinen Horizont erweitern, ohne dass man sich von Namen blenden lässt. Auch unter echtem Namen kann man in böser Absicht falsche Informationen verbreiten, Hass schüren oder Panik machen. Gerade, wenn man bekannt ist, finden sich schnell Leute, die so etwas nicht reflektieren, sondern einfach nur den Namen sehen und das Ganze dann glauben.

Insgesamt überwiegen für mich die Vorteile eines Pseudonyms im Internet den Nachteilen. Vor Missbrauch ist man nie sicher, Realname hin oder her.
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Re: Gedankensplitter

Beitragvon Steffen Kraus » Freitag 3. Juni 2016, 18:41

Hallo Ihr alle,
meiner Meinung nach ist es ok, wenn man ein Pseudonym verwendet, um sich selbst zu schützen und gleichzeitig niemandem im Internet, Schaden zufügen möchte.
Feige finde ich, wenn man ein Pseudonym benutzt und anderen Schaden zufügen möchte.
Für mich selbst, habe ich kein Problem, im Internet mit meinem realen Namen herum zu turnen. Im wirklichen Leben mache ich das ja auch!
Gruß,
Steffen
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Re: Gedankensplitter

Beitragvon LynnLectis » Freitag 3. Juni 2016, 19:04

Steffen Kraus hat geschrieben:Hallo Ihr alle,
meiner Meinung nach ist es ok, wenn man ein Pseudonym verwendet, um sich selbst zu schützen und gleichzeitig niemandem im Internet, Schaden zufügen möchte.
Feige finde ich, wenn man ein Pseudonym benutzt und anderen Schaden zufügen möchte.
Für mich selbst, habe ich kein Problem, im Internet mit meinem realen Namen herum zu turnen. Im wirklichen Leben mache ich das ja auch!


Gut zusammengefasst, wie ich es auch sehe. Mittlerweile bin ich aber froh, dass die meisten Forenadmins auf Pseudnoym/Nick bestehen und User mit Realnamen als Nick zur Korrektur bitten, denn es kommt zwischendurch immer wieder zu Stalking und Belästigungen in Foren. Ein Phänomen, das immer mehr zunimmt. Das Pseudonym erschwert es den Stalkern, sofern jemand nicht immer dasselbe Pseudonym verwendet. Ich ließ das teilweise auch deshalb korrigieren, eben weil man als Frau recht häufig bestalkt wird. Ich erhielt sogar schon mal Morddrohungen (mein Fehler: Ich gab mein Geburtsdatum an, worauf ich als "Wassermann" brutalst beschimpft und gehasst wurde, das muss wie ein rotes Tuch gewirkt haben.), ich und mehrere andere Frauen in einem Frauenforum. Es gibt wirklich sehr viele Verrückte im Net. Ich meine: Die heutigen Mörder und Pädophilen suchen sich ihre Opfer über Internet. Manchmal werden Familien- und Kinderforen von missionarischen Pädophilen überschwemmt und die Admins müssen warnen, als wäre es ein Trojaner.
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Re: Gedankensplitter

Beitragvon Merkur » Montag 6. Juni 2016, 09:01

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Lebensweisheit: Es lohnt nicht, Zeit und Arbeit da zu investieren, wo von vornherein kein Erfolg zu erwarten ist!

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Re: Gedankensplitter

Beitragvon Emse » Montag 6. Juni 2016, 09:41

Merkur hat geschrieben:Gedankensplitter
Lebensweisheit: Es lohnt nicht, Zeit und Arbeit da zu investieren, wo von vornherein kein Erfolg zu erwarten ist!


Wenn man´s denn schon vorher wüßte.... ;)
.
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Re: Gedankensplitter

Beitragvon Merkur » Mittwoch 8. Juni 2016, 14:02

Gib Dich NIE im Internet als Fachmann/frau für irgendetwas zu erkennen, es sei denn, Du willst damit Geld verdienen!

Forentätigkeit zur Ameisenhaltung ebenso wie die Beratungstätigkeit zu lästigen Hausameisen haben mich das auf die harte Tour gelehrt:
Man zieht nur Arbeit auf sich, die sich allenfalls ideell gelegentlich lohnt und anerkannt wird, und Ärger, weil man die Wunschvorstellungen
der Betroffenen leider meist nicht erfüllen kann.

Man wird angefeindet von „Fachleuten“, die das auch nicht können, aber davon leben wollen, oder vom Verkauf nur mäßig oder gar nicht brauchbarer Produkte. Andere schreiben unbeeindruckt ihre immer gleich sinnlosen „Ratgeber“, im Falle von Mitteln gegen Hausameisen oft gegen Honorar von Zeitungen, Zeitschriften oder Internet-Beratungsseiten.

(Bin wieder mal unter dem Eindruck von Ameisen-Einsendern und Fragestellern, die Wunder von mir erwarten. :roll: )

Merkur
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Re: Gedankensplitter

Beitragvon Merkur » Donnerstag 9. Juni 2016, 09:39

Man soll Ameisen nicht unterschätzen!

Völker vieler Arten können rasch und über beträchtliche Distanzen umziehen, mit Sack und Pack.
Bietet sich eine neue, gute Nistgelegenheit, etwa eine neu angelegte Terrasse, oder ein paar Trittsteine im Rasen, sind
oft nach wenigen Tagen große Lasius-Völker darunter. Wird ein von Lasius brunneus besiedelter alter Schuppen
beseitigt, oder ein alter Baum gerodet, kann ein ganzes Volk ins benachbarte Haus wechseln, falls es da einigermaßen geeignete
Nistgelegenheiten findet.
Jahreszeitliche Nestwechsel (etwa vom Sommer- ins Winternest und zurück) kennt man von Waldameisen-Arten.

MfG,
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Re: Gedankensplitter

Beitragvon Merkur » Samstag 11. Juni 2016, 16:13

Die Roten Listen sollten dynamisch werden!

Mir fällt zunehmend auf, dass Arten der Roten Listen anscheinend häufiger werden („anscheinend“, weil es den Anschein hat. Ob die Zunahme nur scheinbar ist, oder doch Tatsache, kann ich nicht sagen, weil dazu keine belastbaren Untersuchungsergebnisse vorliegen). Der Rückgang einzelner Arten ist noch weniger auffällig; oft dauert es sehr lange, bis selbst das völlige Verschwinden einer Art (nicht nur bei Ameisen) bemerkt wird.

Nun weiß ich, wie die bestehenden Roten Listen in D zustande gekommen sind. Bei einigen war ich selbst beteiligt. - Eine objektive Grundlage gibt es nicht; es wäre viel zu aufwändig, die Häufigkeiten der einheimischen Arten vor Ort zu untersuchen („flächendeckend“), ganz abgesehen davon, dass dafür die Anzahl der Ameisenkenner bei weitem nicht ausreicht, auch wenn man alle zu intensiven Freilandarbeiten motivieren und finanzieren könnte. Wiederholung, um Zu- oder Abnahme beurteilen zu können, wäre alle paar Jahre erforderlich, mit denselben Problemen.

Was also tun?

Selbst eine Befragung der wenigen Myrmekologen, die zumindest aus der Literatur einigermaßen informiert sind, einige auch aus lokal begrenzten persönlichen Untersuchungen, wäre in höchstem Maße von individuellen Erfahrungen abhängig, lückenhaft und alles andere als objektiv.
Auf einer interaktiven Seite könnten Beobachtungen dokumentiert werden, die Veränderungen der Häufigkeit einzelner Arten (sowie Veränderungen der Kenntnis über manche Arten) aufzeigen würden. Auch neu beschriebene Arten könnten erfasst werden und Namensänderungen könnten rascher in die Listen Eingang finden als bei den bisherigen, seltenen Aktualisierungen.

Doch wer macht’s?

MfG,
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Re: Gedankensplitter

Beitragvon Trailandstreet » Montag 13. Juni 2016, 13:37

Wenn man keine Probleme hat, muss man sich eben welche machen. Während auf der einen Seite des Landkreises die Leute nicht nur ihr Hab und Gut davonschwimmen sehen, machen sich die anderen Gedanken darüber, ob die nach der Leerung mit etwa 80% der Grundfläche in der Straße hineinragende Papiertonne, in einer Siedlungsstraße ein Verkehrshindernis darstellt und dadurch ein Unfallschwerpunkt entstünde.
Nur gut, dass der Verband auch eine Dame hat, die sich mit vollem Einsatz darum kümmert, dass dieser Mangel nun behoben wird. Allerdings wartet sie noch immer auf eine Stellungnahme von uns, da sie nicht mehr weiß, was sie dem guten Mann noch erzählen soll. :?: :shock:
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Re: Gedankensplitter

Beitragvon Merkur » Dienstag 14. Juni 2016, 15:55

https://www.ameisenforum.de/topic54970.html
Pflanze aus Italien mitgebracht, zu Hause Ameisen in Deko-Wurzel entdeckt, Art unbekannt, ob Königin dabei ist: unbekannt, man lässt sie auf der Fensterbank frei furagieren, hat den Plan, sie im Garten auszusetzen.
Eine Frage, die sich mir stellt: Wie oft geschieht Gleichartiges, ohne dass in einem Forum darüber berichtet wird? Dass solche "Mitbringsel"
mir nichts, dir nichts, ins Freie entlassen werden? Ist es in D 100 mal im Jahr, oder 1.000 mal, oder noch viel öfter? Kann man der Bevölkerung
überhaupt ein Bewusstsein für die Risiken solchen Tuns nahebringen? :roll:
MfG,
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Edit 15. 06.: FooFighter und S. Kraus (Bewertungen) haben Recht: Es sieht sehr nach trolling aus!
Der Normalbürger weiß kaum, dass es kleine Ameisenarten gibt, die in einem Stück Holz leben können; dass eine Königin zum Volk gehört; dass die Ameisen auch ohne Königin eine Weile überleben; dass es Konkurrenz zwischen Arten gibt (vermutet wird oft, dass kleine ungeflügelte und große geflügelte Ameisen zwei Arten angehören). Die normale Reaktion ist eigentlich: Rauswerfen, oder gleich ein Insektizid drauf. – Vielleicht kommt’s noch heraus! :roll:
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Re: Gedankensplitter

Beitragvon LynnLectis » Dienstag 14. Juni 2016, 16:26

@Studenten, die noch nicht wissen, was sie genau machen wollen

Die Arbeit mit (schwierigen) Jugendlichen ist sehr aufreibend, ob nun als private oder fachliche Beistände, Lehrer, Sozialarbeiter, Sozialpädagogen, Jugendanwälte oder Jugendrichter, doch sind es besonders sinnvolle, verantwortungsvolle Jobs, wo man viel Wertvolles bewirken kann an der nächsten Generation. Gerade dort zählt das Menschliche sehr viel. Es sind keine 08/15-Jobs. Da weiß man, warum man aufsteht.
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Re: Gedankensplitter

Beitragvon Trailandstreet » Mittwoch 15. Juni 2016, 10:08

manchmal muss man sich einfach umdrehen und gehen,

...oder jemand erwürgen!
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Re: Gedankensplitter

Beitragvon Steffen Kraus » Mittwoch 15. Juni 2016, 11:42

eigentlich, wie in der Natur,
manche Jäger bemerken zu spät, daß die Beute (getrieben), irgendwann mal stehen bleiben und sich entgegenstellt!
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Re: Gedankensplitter

Beitragvon LynnLectis » Mittwoch 15. Juni 2016, 20:43

Merkur hat geschrieben:Edit 15. 06.: FooFighter und S. Kraus (Bewertungen) haben Recht: Es sieht sehr nach trolling aus! Der Normalbürger weiß kaum, dass es kleine Ameisenarten gibt, die in einem Stück Holz leben können; dass eine Königin zum Volk gehört; dass die Ameisen auch ohne Königin eine Weile überleben; dass es Konkurrenz zwischen Arten gibt (vermutet wird oft, dass kleine ungeflügelte und große geflügelte Ameisen zwei Arten angehören). Die normale Reaktion ist eigentlich: Rauswerfen, oder gleich ein Insektizid drauf. – Vielleicht kommt’s noch heraus! :roll:


Stimmt, sieht nach einem Troll-Köder aus mit der Hoffnung auf entsprechende Reaktion. ;)
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Re: Gedankensplitter

Beitragvon Merkur » Freitag 17. Juni 2016, 19:52

Was wiegt ein Jahr?
Beobachtung: Mit 20 Jahren und 2 Sack Zement (je 50 kg) auf dem Buckel kommt man leichter hoch als mit 75 Jahren auf dem Buckel und ohne Zementsäcke. :roll:

MfG,
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Re: Gedankensplitter

Beitragvon Merkur » Freitag 24. Juni 2016, 19:05

Ein gutes, altes Sprichwort lautet: "Ein jeder kehre vor seiner eigenen Tür!"

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Re: Gedankensplitter

Beitragvon Colophonius » Freitag 24. Juni 2016, 19:36

Wenn die Mehrheit der Alten gegen die Mehrheit der Jungen einen politisch bedeutenden Schritt mit Langzeitwirkung für die Zukunft fällt, hat der eigene Stolz über die Vernunft gesiegt.
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Re: Gedankensplitter

Beitragvon Trailandstreet » Freitag 24. Juni 2016, 22:42

Wird es plöetzlich richtig warm, sieht man sogar die Südländer en masse ausserhalb des Nestes, vor allem an der Tränke, die praktisch komplett schwarz war.
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Re: Gedankensplitter

Beitragvon Merkur » Samstag 25. Juni 2016, 09:02

Braucht man Schulnoten? - Es ist wieder Zeugniszeit!
http://www.t-online.de/eltern/schulkind ... ontra.html

Meine Antwort 1: Nein! - Bewertungen in ausführlich schriftlicher Form tun's ebenso. Für Lehrer/innen: Textbausteine erleichtern die Arbeit. :roll:
Meine Antwort 2: Wer jemals Noten selbst vergeben musste (beruflich bedingt war ich in der Situation), weiß, dass das nur grobe Schätzwerte sein können. Konsequenz: Bitte Noten nicht überbewerten! Wichtig ist, dass Schüler/ Studierende irgendwie mitkommen ohne sich total überfordert vorzukommen. Manche/r benötigt etwas Lebenserfahrung um das Beste aus sich heraus zu holen, und das kostet Zeit ("Spätentwickler"). Besondere Neigungen soll man nicht unterdrücken, sondern fördern: Was man gerne tut, macht man üblicherweise am besten!

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