Ameisen als Plage – Fakten und Bekämpfungshinweise

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Re: Ameisen als Plage – Fakten und Bekämpfungshinweise

Beitragvon Merkur » Donnerstag 28. Mai 2020, 11:26

Ameisenbekämpfung nach "Galileo digital" :(

Am Sonntag Abend, 24.5.20, erhielt ich eine dringliche E-Mail („eilige Presse-Anfrage“) von der DASW, mit der weiter geleiteten Anfrage einer Journalistin von Galileo digital, was von „Backpulver gegen Ameisen“ zu halten sei. Wegen der Dringlichkeit, und weil ich gerade Zeit hatte, habe ich direkt geantwortet. Meine Antwort füge ich unten ein; hier zunächst das, was das Journal gestern (27.05.) daraus gemacht hat:
https://www.galileo.tv/life/haushalts-m ... n-ameisen/

Haushalts-Mythen im Check: Hilft Backpulver gegen Ameisen?
Du hast Ameisen in deiner Wohnung entdeckt? Ein Hausrezept besagt: Streue Backpulver - und die Tiere platzen. Doch stimmt das wirklich - oder gibt es auch sanftere Methoden, die kleinen Krabbler wieder loszuwerden?
(Bild von Ameisen)

Das Wichtigste zum Thema Backpulver gegen Ameisen

Kleine V.I.P.s: Ameisen sind für unser Ökosystem enorm wichtig, sie lockern den Erdboden besser als ein Regenwurm, verbreiten Pflanzen-Samen, fressen Schädlinge - und sind selbst Beute für Insekten. In Deutschland gibt es über 100 Ameisenarten.
Das große Krabbeln: Ameisen lieben Süßes und Deftiges. Auf der Suche nach Nahrung krabbeln die Tiere auch in deine Wohnung.
Hier geht's lang: Ist eine Futterquelle gefunden, zum Beispiel ein angebissener Apfel oder eine offene Zuckerdose, markieren Ameisen mittels Pheromonen den besten Weg vom Bau zur Beute.
Haushalts-Weisheit: Streust du Backpulver auf die Ameisenstraße, fressen die Tiere es und sterben. Doch stimmt das wirklich?

Backpulver hilft nicht! Ist aber trotzdem tödlich
Ameisen schmeckt Backpulver in der Regel nicht. Weder pur noch mit Zucker vermischt, so die Deutsche Ameisenschutzwarte. Die Tiere versuchen, diesen Köder zu meiden.
Falls Ameisen das Pulver doch zu sich nehmen, platzen sie nicht. Das entstandene Kohlendioxid kann laut Experten "vorn und hinten entweichen".
Wenn nicht als Nahrung, wie kommt Backpulver sonst in den Körper? Die Ameisen nehmen es über ihre Atmungsorgane, die Tracheen, auf.
Tödlich ist Backpulver trotzdem – weil es den ph-Wert im Körper der Tiere verändert, die Funktion von lebenswichtigen Enzymen beeinträchtigt und die Tiere vergiftet. Das fanden US-Forscher heraus.
Die Ameisen wurden in diesem Versuch einer mit Backpulver bestreuten Fläche ausgesetzt - ohne Fluchtmöglichkeiten. In deiner Wohnung finden die Tiere normalerweise einen Ausweg.
Fazit: Der Haushalts-Tipp ist nicht alltagstauglich.

So wirst du Ameisen los!
Teebaumöl, Zimt, Lavendel, Zitronenschalen oder Essig-Essenz auf der Ameisenstraße verwirrt die Tiere. Sie finden nicht mehr den Weg zur Futterquelle und suchen sich – hoffentlich – eine neue, außerhalb deiner Wohnung.
Babypuder, Gipspulver oder Kreide kannst du als Barrieren streuen. Ameisen meiden Flächen, die mit Staub bedeckt sind, er kann ihre Tracheen verstopfen. Am besten an den Wohnungseingängen streuen, damit die Tiere erst gar nicht rein kommen.
Köderdosen findest du im Baumarkt. Die Ameisen schleppen das Gift ins Nest, hier wird es auch an die Königin verfüttert. Mit dieser Methode tötest du allerdings die für unsere Umwelt so wichtigen Tiere.
Tipps vom Profi: Bei hartnäckigem Befall findest du Hilfe bei der Deutschen Ameisenschutzwarte


So also wird das der Öffentlichkeit präsentiert!
Das Thema ärgert mich ja immer wieder, und so konnte ich schnell recht ausführlich antworten:

Sehr geehrte XXXXX,

Kurz: Backpulver gegen Ameisen hilft nicht. Es ist ein Mythos, der nicht mehr auszurotten ist.
Ameisen fressen kein Backpulver, weder trocken noch in Zuckerwasser gelöst.
Sie würden auch nicht davon platzen, denn sie haben wie die meisten Tiere eine Öffnung vorn und hinten, durch die entstehendes Kohlendioxid entweichen könnte.

Ausführlich:
Es gibt eine "wissenschaftliche" Veröffentlichung, in der gezeigt wurde, dass Ameisen  in einem Behälter mit einem Bodenbelag aus Backpulver rascher gestorben sind als ohne dieses Mittel. Bei dem Experiment hatten die Tiere nichts zu fressen bzw. keine Alternative zu den angebotenen Mischungen:
https://journals.flvc.org/flaent/article/view/75312 : Mortality of Ant (Hymenoptera: Formicidae) Pest Species Exposed to Sodium Hydrogen Carbonate. Mark A. Brinkman, Wayne A. Gardner, 2004, Florida Entomologist Vol. 87, No. 3.

Aus dem abstract:
Enzymatic dysfunction caused by unfavorable increases in internal pH is the most likely explanation for worker mortality following exposure to NaHCO3.
Als "am wahrscheinlichsten" wird hier angenommen, dass das Backpulver den pH im Körper ungünstig verändert.
Doch müssen (unter Praxisbedingungen!) die Ameisen das Zeug erst mal auflecken!

Ich werde immer wieder danach gefragt. Deshalb wurde in das Ameisenwiki das Folgende eingetragen:

https://ameisenwiki.de/index.php/Bek%C3 ... on_Ameisen
Irrtümer
Viele Methoden wie beispielsweise "Ameisen mit Backpulver bekämpfen" bleiben trotz zweifelhafter Wirkungsweise im Volkswissen erhalten. Hier wollen wir zuerst einmal auflisten, was NICHT hilft oder nicht sauber zu reproduzieren ist.
• Bäckerhefe - Schadet den Ameisen nicht
• Backpulver - Ist für Ameisen tödlich giftig, wie zwei Forscher der University of Georgia in Griffin wissenschaftlich belegten. Hierbei gibt es keine grausamen Explosionen, wie oft vermutet, sondern die Ameise stirbt, weil das Natron (nichts anderes ist Backpulver) den pH-Wert im Körper verändert.
Notwendige Diskussion direkt hier: In dieser Übersicht im AWiki geht es um Praxis-relevante Anwendungen der diversen Mittel. In der zitierten Arbeit wurden die Ameisen gezwungen, sich permanent auf Flächen aufzuhalten, die mit Backpulver bestreut waren. Ameisen meiden generell staubige Flächen, laufen daher u. a. auch nicht über Gipsstaub oder einen Kreidestrich, und ebenso wenig über Backpulver. In einer Befallssituation hat ein Ameisenvolk wohl immer die Möglichkeit, die mit Backpulver bestreuten Flächen zu umgehen, und sei es entlang einer Wand oberhalb der Backpulver-Fläche. Backpulver ist tödlich giftig für Ameisen, richtig: Unter den in der Veröffentlichung angegebenen Bedingungen. Bitte die Publikation genau lesen, ggf. übersetzen, und dann genau die angegebenen Bedingungen herstellen. Dann ist der Erfolg gewiss!

Viele Grüße,
Prof. Dr. Alfred Buschinger


Aus der zitierten wiss. Arbeit mit der Spekulation über eine Änderung des pH in den Ameisen wird Gewissheit.
Und unter „So wirst Du Ameisen los!“ kommt der ganze Unsinn über die anderen „Hausmittel“ sowie die Reklame für Köderdosen, samt der unsinnigen Bemerkung „Mit dieser Methode tötest du allerdings die für unsere Umwelt so wichtigen Tiere.

Höchst dankbar bin ich nur, dass man meinen Namen nicht genannt hat. Ärgerlich könnte es werden, wenn nun wieder zahlreiche Anfragen an die DASW gerichtet werden: Wir müssen die Betroffenen leider fast immer enttäuschen, denn auch wir kennen keine Möglichkeit, die Hausameisen auf einfache Weise „endgültig“ los zu werden.

Ob ich auf eine derartige Anfrage nochmals bereitwillig antworten werde? :roll:

MfG,
Merkur
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Re: Ameisen als Plage – Fakten und Bekämpfungshinweise

Beitragvon Merkur » Mittwoch 3. Juni 2020, 16:40

Hausameisen: Übersicht und Bekämpfungs-Hinweise

Hier im AP wurde bereits 2018 ein Artikel verlinkt „Hausameisen: Oft nur ein Indiz für Baumängel“, von 2015:
Unter dem angegebenen Link ist es etwas schwierig, den Beitrag einzusehen: https://www.pestcontrolnews.com/deutschland/pcn-59/
Man kann nur das gesamte Heft herunterladen, und muss dann zu Seite 8 (Hausameisen) herunter scrollen.
Es sind die gängigen Arten und einige seltener auftretende genannt sowie die m. o. w. auffälligen Schäden, die auftreten können. Auch die Bekämpfung wird angesprochen.
Zur Vereinfachung habe ich die drei Seiten mal eingescannt und hier eingefügt.

Hausameisen-1.jpg
Hausameisen, S. 8
Hausameisen-2.jpg
Hausameisen, S. 9
Hausameisen-3.jpg
Hausameisen, S. 10

Gegenüber dem Stand 2015 hat sich nicht viel geändert. Mehrere Hundert Anfragen und Beratungen bei mir bzw. im Forum der DASW kamen hinzu. Häufiger wurde die Erfahrung, dass bei Befall mit Lasius brunneus oft das Silikon in Fugen z. B. zwischen Bodenbelag und Wand brüchig wurde, ein beliebter Zugang für Ameisennester etwa in der Isolierschicht im Boden. Abhilfe: Reichlich ein Insektizid in die Fugen einsprühen und dann sofort mit Silikon neu verschließen.

In jedem Frühjahr trifft man in den Ameisen-Foren immer wieder auf Anfragen und Hilferufe wegen Ameisenbefalls. Doch ist Informationsfluss zwischen den Ameisenforen ein leider seltenes Ereignis.
Stattdessen bemüht man sich, die Ameisen nach oft unbrauchbaren Bildern zu „bestimmen“, und aus Erinnerungsfetzen und Fantasie Bekämpfungsvorschläge zu machen.
Vielleicht können sich Teams und User der anderen Foren den o.g. Artikel notieren und sich daraus für ihre Beratungen und Empfehlungen inspirieren lassen?
Achtung: Die in dem Artikel enthaltenen Bilder sind bereits im Original schlecht wiedergegeben. Doch unter den Artnamen lassen sich die Originale bzw. gute Abbildungen richtig bestimmter Ameisen z. B. im Ameisenwiki und Antwiki auffinden, sowie in den Büchern von Seifert (2007, 2018). Bilder von den Seiten der Ameisen-Anbieter oder aus Forenbeiträgen zeigen nicht immer die angegebenen Arten.

MfG,
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Re: Ameisen als Plage – Fakten und Bekämpfungshinweise

Beitragvon Merkur » Freitag 12. Juni 2020, 09:28

Die Braune Wegameise kann auch Rotrückige Hausameise genannt werden…

Im AF gibt es einen neuen Thread „Ameisen im Haus“.
Ein User zitiert die Seite eines Schädlingsbekämpfers, auf der die „Braune Wegameise“ Lasius brunneus als „Rotrückige Hausameise, Lasius brunneus ….“ bezeichnet wird.
Auf seiner Webseite führt er an: "gepr. Schädlingsbekämpfer, ISO zert. Sachverständiger für Schädlingsbekämpfung".
Immerhin zeigt die Seite „eindrucksvolle“ Bilder vom Befall durch L. brunneus.
Ein User im AF: „meistens ist es nicht so schlimm“.
Ich erspare mir einen Kommentar.

MfG,
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Re: Ameisen als Plage – Fakten und Bekämpfungshinweise

Beitragvon Merkur » Mittwoch 17. Juni 2020, 16:32

Lasius fuliginosus im Haus

Hier gibt es einen instruktiven Thread im Forum der DASW: Über Jahrzehnte hat sich ein "riesiges" Volk von L. fuliginosus in einem betagten Fachwerkhaus breit gemacht.
Beseitigung? Evtl. Umsiedlung? - Bisher ist man in der Planungsphase. Dass das Haus denkmalgeschützt ist, macht die Sache nicht leichter.

MfG,
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Re: Ameisen als Plage – Fakten und Bekämpfungshinweise

Beitragvon Merkur » Freitag 24. Juli 2020, 09:45

Fake News:

Was ist noch schlimmer als Ameisen im Haus?
- Die permanente Fütterung mit falschen Behauptungen in den Medien!

Heute in t-online: https://www.t-online.de/heim-garten/gar ... tipps.html

Achtung
Backpulver, Natron, Babypuder oder Kaffeesatz sind zwar bekannte Hausmittel, um Ameisen in der Wohnung zu bekämpfen. Allerdings dehnen sich diese Substanzen im Magen der Insekten aus, wodurch sie qualvoll verenden. Setzen Sie daher lieber auf tierfreundlichere Methoden. Schließlich sind Ameisen ein günstiges und natürliches Mittel zur Bekämpfung von Blattläusen.

Tipp
Verwenden Sie keine Köderboxen zur Ameisenbekämpfung. Diese enthalten häufig Duftstoffe, die die Insekten zusätzlich anlocken. Eine Verschlimmerung des Befalls ist durch diese Maßnahme daher durchaus möglich. Dasselbe gilt auch für Köderboxen für andere Schädlinge.

Fliegende Ameisen aus Haus und Garten vertreiben
24.07.2020, 08:29 Uhr | rk, jb, t-online.de

- Fliegende Ameisen haben ihre Flügel nur während der Paarungszeit.
- Fliegende Ameisen sind lästig – schädlich sind sie aber nicht. Möchten Sie die Insekten aus Ihrem Haus oder Garten vertreiben, gibt es einfache Tricks mit denen Sie auf den Einsatz von Giftstoffen verzichten können.

Wenn es im Frühling oder Frühsommer draußen besonders warm und trocken ist, fliegen plötzlich zahlreiche große Ameisen in der Luft. Nicht selten verirren sich die Insekten dann auch in die Wohnung oder landen beim Essen auf dem Gartentisch. Was sind das für Insekten und wie werden Sie sie los?

Was kann man gegen fliegende Ameisen tun?

Achtung
- Fliegende Ameisen sind nicht gefährlicher als ihre Artgenossen ohne Flügel. Sie sind demnach auch nicht schädlicher.
- Bekämpfen Sie fliegende Ameisen nicht mit Gift. Denn mit den richtigen Maßnahmen sind die Insekten ganz von selbst wieder verschwunden. Viel sinnvoller ist es, die Tiere von Haus und Garten fernzuhalten. Offene Fenster oder Türen sind ein idealer Zugang für die fliegenden Ameisen. Finden die Insekten dann Nahrung, senden sie Duftstoffe an das Nest und locken so ihre Artgenossen an. Am besten halten Sie Türen und Fenster in der Paarungszeit geschlossen. Dies gilt insbesondere bei Dunkelheit, wenn das Licht angeschaltet ist.
- Bei Fenstern bieten sich zudem Fliegengitter an. Diese können Sie entweder in Ihre Fensterrahmen einkleben oder gleich als Komplettmodell im Rahmen einbauen. Praktische Beispiele haben wir in diesem Artikel für Sie zusammengestellt. Allerdings können Ameisen auch über kleine Öffnungen im Mauerwerk oder in Fensterversiegelungen in Ihr Haus gelangen. Haben Sie derartige Beschädigungen entdeckt, sollten Sie sie reparieren. So verhindern Sie auch, dass andere Schädlinge bei Ihnen eindringen können.
- Achten Sie besonders darauf, Speisen und Getränke nicht offen herumstehen zu lassen. Sie dienen sonst als leichte Futterquellen sowohl für Ameisen als auch für andere Schädlinge im Haushalt. Neben Lebensmitteln können allerdings auch Blattläuse auf Zimmerpflanzen Ameisen ins Haus oder die Wohnung locken. Denn sie ernähren sich vom Honigtau, dass die Läuse absondern. Wenn Sie Ihre Pflanzen von Blattläusen befreien, können Sie folglich auch die Ansammlung von Ameisen vermeiden.

Fliegende Ameisen im Haus bekämpfen

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann es passieren, dass die Ameisen einen Weg ins Haus finden und ein Nest bauen. Dies ist daran zu erkennen, dass sich kleine Ameisenstraßen zwischen Nest und Futterquelle durch das Haus bilden. Wenn Sie das Nest ausfindig gemacht haben, gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Bekämpfung:
1. Beseitigen Sie die potenziellen Futterquellen.
2. Verstopfen Sie die Zugänge zum Nest.
3. Beträufeln Sie die Ameisenstraßen mit Essig oder Zitronensaft oder stellen Sie mehrere Schälchen mit den Flüssigkeiten auf. So verlieren die Insekten durch den intensiven Duft die Orientierung und finden die Futterquelle nicht mehr. Die gleiche Wirkung haben auch Zimt und Kräuter wie Lavendel, Salbei oder Thymian.

- In folgenden Fällen sollten Sie besser einen Profi zu Rate ziehen:
• Der Ameisenbau ist bereits sehr groß.
• Die Population ist sehr groß.
• Es handelt sich um eine gefährliche Ameisenart, die beispielsweise Ihre Holzmöbel beschädigt.
- Der Schädlingsbekämpfer kann die Art genau bestimmen und dann gezielt dagegen vorgehen.
Fliegende Ameisen im Garten vertreiben
- Beim Frühstück auf der Terrasse oder im Garten können fliegende Ameisen besonders lästig sein. Um die Insekten abzuwehren, können Sie beispielsweise Duftlampen mit Lavendelöl aufstellen. Die Insekten reagieren empfindlich auf einige Gerüche und bleiben den Duftquellen fern. Lavendelsträucher erfüllen denselben Zweck. Bei Dämmerung oder im Dunkeln verzichten Sie in der Paarungszeit am besten auf direktes Licht. Stellen Sie stattdessen Duftkerzen auf.

Wann kommen die fliegenden Ameisen?
- Fliegende Ameisen sind keine eigene Art. Vielmehr handelt es sich um geschlechtsreife Männchen und Weibchen – Jungköniginnen – auf ihrem Hochzeitsflug. Normale Arbeiterinnen bekommen hingegen keine Flügel. Sie können sich auch nicht vermehren.
- Ab Mai und bis in den Hochsommer hinein bilden dann sowohl die Männchen als auch die Jungköniginnen Flügel aus und begeben sich auf Hochzeitsflug, um einen geeigneten Partner zu finden. Aufgrund der zahlreichen unterschiedlichen Kolonien kann sich dieses Ereignis bis auf drei Tage ausweiten. Wichtig für den Hochzeitstanz sind die Voraussetzungen: Es sollte sowohl warm und trocken als auch windstill sein.

Wie lange dauert der Hochzeitstanz der fliegenden Ameisen?
- Die fliegenden Insekten paaren sich nur wenige Stunden. In dieser Zeit sammeln die Jungköniginnen das Sperma mehrerer Männchen und konservieren es in einem kleinen Sack. Im Laufe ihrer Herrschaft über den Ameisenstaat können die Königinnen dann damit bestimmte Eier befruchten und somit neue männliche Ameisen und potenzielle Jungköniginnen erzeugen.

Welche Ameisen können fliegen?
- Die Schwarze Wegameise, auch Lasius niger genannt, und die Gelbe Wegameise sind die häufigsten Arten in unseren Breitengraden, die sich auf diese Weise paaren. Aber auch andere Ameisenarten werden in der Paarungszeit vorübergehend zu fliegenden Ameisen.

- - - Ich habe weniger wichtige Angaben sowie Bilder weggelassen - - - (Merkur)

Weiter geht es mit diesem Link: Ohne Chemie / Zwölf Tipps gegen Ameisen im Haus https://www.t-online.de/heim-garten/gar ... -haus.html

- - - Gegen die geballte Macht der Desinformation über Ameisen ist man hilf- und machtlos! :( - - -
MfG,
Merkur
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