Diskussion: Naturschutz / geschützte Waldameisen halten

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Diskussion: Naturschutz / geschützte Waldameisen halten

Beitragvon Merkur » Dienstag 26. Mai 2015, 15:51

Diese Diskussion wurde aus dem Thema

"Waldameisen: Koloniegründung im Formicarium ist keine Hilfe!"

abgetrennt von Reber



Im eusozial geht die Diskussion weiter:
http://eusozial.de/viewtopic.php?f=26&t ... bdd#p34269

Hier werden nun in gewohnter Weise Sätze aus dem Zusammenhang genommen und die Aussagen im AWiki GEGEN die DASW verkehrt.
Der Schreiber des Posts weiß nicht, oder verschweigt, dass der NABU keinerlei Ameisenexperten hat (oder zumindest seinerzeit keine hatte).
Zudem war in dem verlinkten Beitrag aus dem AWiki auch das BfN beteiligt, ebenfalls ohne Kenntnisse über Ameisen allgemein und Schadameisen im Besonderen.
Wer sich also nicht mit der „Meinung“ von Herrn Barr..... begnügen und in die Irre führen lassen möchte, sollte sich wahrlich die paar Minuten Zeit nehmen und den Artikel LESEN! http://ameisenwiki.de/index.php/Zeitsch ... tr%C3%A4ge
Dann wird ihm/ihr auch klar, dass nicht die Mitglieder des NABU darin als „Schildbürger“ bezeichnet werden. :roll:

Den Usern des eusozial kann man ja solche Verdrehungen andienen, anscheinend werden sie da gerne gesehen? :?:
Zitat Barristan:
„Ich denke, dass man bei der Gesetzgebung wohl eher größere Tiere im Hinterkopf hatte, wo das wirklich noch Sinn ergibt. Ob das ganze bei staatenbildenden Insekten noch Sinn macht, ist fraglich...“
Nun haben Ameisenhalter und Hobby-Juristen dabei ohnehin nichts zu melden, es sei denn sie machen sich so wie seinerzeit die DASW die Mühe, sich mit den zuständigen Behörden direkt auseinanderzusetzen. Was dennoch keinen Erfolg garantiert, siehe unten.

Dem zitierten Artikel aus dem AWiki ist am Ende auch zu entnehmen, weshalb der Verfasser (Prof. Dr. A. Buschinger) und die DASW in 2006 das Handtuch geworfen haben, angesichts der Uneinsichtigkeit und der sachfremden Einwände des BMU (Bundesministerium für Umwelt), vertreten durch Herrn Ministerialdirektor Flasbarth, von 1992–2003 NABU-Präsident.

Im übrigen ist durchaus bekannt, dass der ganze deutsche Naturschutz ursprünglich auf den Vogelschutz zurück geht: Vorläufer des NABU war der DBV, Dt. Bund für Vogelschutz. Deshalb passen die Vorschriften des BNG so haargenau auf Vögel und deutlich weniger etwa auf Arthropoden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Naturschut ... eutschland
„Am 1. Februar 1899 gründete Lina Hähnle in Stuttgart den Bund für Vogelschutz (BfV). Zweck des Bundes war der Schutz der einheimischen Vogelwelt durch Schaffung von Nisthilfen, Fütterung im Winter und Aufklärung der Bevölkerung, beispielsweise durch ein Verbot der damaligen Vogelfeder-Hutmode. Lina Hähnle selbst strebte einen breiter angelegten Naturschutz an und stimmte dem Namen und Vereinszweck unter der Bedingung zu, dass unter der Flagge des Vogelschutzes für die gesamte Natur Sorge getragen würde.“

„1990 wurde der Naturschutzbund der DDR aus Teilen der vormaligen Gesellschaft für Natur und Umwelt gegründet. Im selben Jahr fand der Zusammenschluss mit den in der DDR neu gegründeten Landesverbänden und die Umbenennung in Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) statt.“

Aber: „Suum cuique“; wer sich Sand in die Augen streuen lassen möchte, den soll man nicht hindern. – Wie der Beitrag im eusozial zeigt, dürfte auch dieser Post hier im AP von dortigen Usern gelesen werden. - Welcher Zweck wohl mit den eigenwilligen Interpretationen von Natur- und Artenschutzgesetzen erreicht werden soll?

Merkur
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Re: Waldameisen: Koloniegründung im Formicarium ist keine Hi

Beitragvon Steffen Kraus » Dienstag 26. Mai 2015, 17:11

Hallo,
als Schreiberling im Eusozial und Ameisenportal habe ich eigentlich nur eine Frage: Worum geht es denn jetzt?
Geht es darum welche Naturschutzgesetze es gibt, oder ob sie gut/richtig
oder schlecht sind, oder ob sie richtig oder falsch angewendet werden,
oder ob es zu wenig Gesetze gibt?
Ihr schreibt doch alle aneinander vorbei, an so manchem Stammtisch ist da Stress vorprogrammiert.
Zur Beantwortung dieser Fragen braucht es nur Fakten und keine Meinungen und Schuldzuweisungen oder Maßregelungen. Fakten bleiben Fakten.
Man kann sie nur kennen oder nicht, wenn nicht, kann das ja einem erklärt werden, das ist eine Hilfestellung, so stellt man sich ein öffentliches Netzwerk vor.
Gruß Steffen
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Re: Waldameisen: Koloniegründung im Formicarium ist keine Hi

Beitragvon Merkur » Dienstag 26. Mai 2015, 17:23

@ Steffen Kraus:

Gute Frage!
Vielleicht ergibt sich etwas aus dem Plan der IG eusozial, Ameisenschutz ohne die DASW zu betreiben? - http://eusozial.de/viewtopic.php?f=80&t=3395 ?

Ansonsten wäre es für die Beteiligten wirklich sinnvoll, sich die "historische" Entwicklung seit 2000 (Beginn des Ameisenhandels) zu verdeutlichen, und auch zur Kenntnis zu nehmen, dass die DASW es seit fast 10 Jahren aufgegeben hat, gegen die Ameisenimporte vorzugehen. Das habe ich ja gerade im vorhergehenden Beitrag (wieder einmal) geschrieben.

Merkur
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Re: Waldameisen: Koloniegründung im Formicarium ist keine Hi

Beitragvon Steffen Kraus » Dienstag 26. Mai 2015, 18:18

Hallo Merkur,
danke für die schnelle Antwort. Tja, in der Vergangenheit scheint wirklich sehr vieles falsch gelaufen zu sein.
Warum?
Darüber zu schreiben oder zu reden bringt ja nichts, wir leben hier und jetzt und haben die Chance es besser zu machen.
Wie gesagt, wir, einzelne Kämpfer, egal auf welcher Seite, haben schlechte Karten.
Dazu müßten beide Seiten aber aufeinander zugehen, ich denke das geht.
Das die Ameisenschutzwarte sich zurückgezogen hat und aber trotzdem auf ihrer Seite gegen Handel und Haltung von Ameisen wettert, finde ich persönlich schwach.
Das dann im Gegensatz, eine Gemeinschaft von Exotenhaltern Ameisenschutz betreiben möchte ist bemerkenswert.
Auch sollte es möglich sein, einen runden Tisch bilden zu können, an dem alle gemeinsam etwas erarbeiten können.
Frage ist nur, wer geht auf den Tisch zu und wer nicht.
Gruß
Steffen
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Re: Waldameisen: Koloniegründung im Formicarium ist keine Hi

Beitragvon Hopfensack » Dienstag 26. Mai 2015, 20:34

Ameisenschutz hin oder her ...es muss richtig angegangen werden.

Wenn ich dazu Argumente in verschiedenen Foren lese, dreht sich selbst bei mir als Leihe der Magen um.

Im Prinzip geht es den meisten die in dem Punkt rumstänkern, nicht um den Ameisenschutz sondern um den Drang, doch diese besondere und einzigartige Ameise zu halten.

Die Argumente, die man immer wieder liest, sind ...man könnte Gynen aufziehen und auswildern. Am Anfang hab ich mich von diesen auch verleiten lassen und war der Ansicht das Gesetz ist Blödsinn.
Fakt ist aber, genau das will man nicht. Es würde das reinste Chaos ausbrechen wenn jeder X-beliebige Waldameisen an irgendwelchen Orten aussetzt.
Man muss halt mal ein wenig weiter denken. Man kann als Einzelperson einfach nix sinnvolles für die Ameisen tun.

Ich nehm nochmal den Beitrag aus dem IG.

Drauf gekommen bin ich, weil mein kleiner Bruder (etwas naiv) anrief und mir freudig erzählte, dass man Waldameisen doch halten darf.

Also benötigt man bei EU-Ländern:

- Nachweiß der Zucht oder
- offizielle Fangerlaubnis oder
- Nachweis einer Naturschutzbehörde des Landes, dass diese Tiere dort nicht geschützt sind.


Das Ganze wurde einem Member so von einer Behörde mitgeteilt.

Ich war recht verdutzt und habe heute mal bei der unteren Landschaftbehörde angerufen.

Die bestätigten mir diese Aussage sogar.

NUR...

Letztendlich entscheidet die Behörde was sie als Beweis anerkennt und was nicht. Und eine Bestätigung von irgendeinen ausländischen Ameisenfänger wird sie mit Sicherheit nicht anerkennen.

Einer Privatperson ist es unmöglich, solche Beweise zu erhalten. Das schaffen lediglich Verbände und Organisationen.

Eine Person, die den Beitrag im IG liest und sich auf die Aussage eures Beitrags beruft, macht sich definitiv strafbar.

Ich kann es daher durchaus verstehen, wenn da mal ein Seitenhieb von Merkur kommt. Und wenn man das Ganze mehrere Jahre mitmacht, erst recht.

Trotz allem muss ich auch da sagen, dass die meisen IG Member wesentlich angriffslustiger sind.


Wie soll es eine Annäherung geben? So etwas muss von beiden Seiten gewollt sein.

Ich glaube dir auch, dass du dir das wünscht und dafür kämpfen willst ...aber was bringt es wenn gleichzeitig mit deinem Post 20 Leute im IG Chat schreien ..."mach Merkur fertig"???

Ich spar es mir mal jetzt weiteres daraus zu posten. Der größte Teil der IG Leute will sich erst gar nicht annähern.

Ich befürchte sogar fast du bist der Einzige, wenn ich die verbissenen Kommentare lese.
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Re: Waldameisen: Koloniegründung im Formicarium ist keine Hi

Beitragvon LynnLectis » Dienstag 26. Mai 2015, 21:33

Ich würde es auch begrüßen, wenn es eine Annäherung gäbe zwischen Ameisenhalter und Ameisenschützern, und zwar gerade im Sinne des Ameisenschutzes. Wenn die Ameisenhalter von Anfang an mehr sensibilisiert werden könnten für den Ameisenschutz und die Probleme, die nun mal bestehen und nicht wegrationalisiert werden können, wäre das sinnvoll. Ich muss offen sagen, dass ich wirklich sehr naiv einstieg in die Ameisenhaltung und keine Ahnung hatte, wie kritisch das die Fachleute sehen, aber jetzt, wo ich es weiß, kann ich dieses Fachwissen nicht einfach unbeachtet lassen. Es hat großen Einfluss auf mich, ich werde sicher nicht x Kolonien halten, weil mir die Verantwortung deutlich bewusst wurde. Es ginge aus meiner Sicht vor allem darum, dieses Hobby nicht zum Pokemon-Kartenspiel unter Jugendlichen ausarten zu lassen. Es sollte schon den Eltern dieser Jugendlichen nahegebracht werden, wie viel Verantwortung mit der Ameisenhaltung verknüpft ist und es nicht im großen Stil betrieben werden sollte. Es geht nicht darum, möglichst jeden Exoten und Einheimischen zu besitzen. Das ist einfach die falsche Einstellung. Und ehrlich gesagt: Es gehört nicht in Kinderhände. Es sollte zumindest ein Alter von 18+ dafür gefordert werden, also wie bei den Videos Jugendschutz bzw. in diesem Fall der Schutz der Ameisen vor Minderjährigen. Die Eltern müssten also verantwortlich gemacht werden, wenn etwas schiefläuft. Das sollte den Eltern auch vermittelt werden durch die Altersbeschränkung ab 18+, denn das hilft schon etwas. Allein schon diese Art von Lizenzierung würde manche Eltern zum Nachdenken anregen.
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Re: Waldameisen: Koloniegründung im Formicarium ist keine Hi

Beitragvon Steffen Kraus » Dienstag 26. Mai 2015, 21:44

Hallo Hopfensack,

gleich einmal vorab, ich persönlich verehre Merkur sehr und habe ihm das auch schon persönlich mitgeteilt. Das weiß er und das lasse ich mir auch nicht nehmen.
Daran gibt es nichts zu rütteln, daß weiß jeder der mit mir zu tun hat, auch im Eusozial.
Desweiteren muß ich es mir verbeten, daß hier öffentlich behauptet wird, daß im Chat der IG-Eusozial, solche Worte wie,ich kann nur Deine Aussage zitieren "macht Merkur fertig" gefallen sind.
Das ist schlichtweg unwahr!!!
Das kann ich auch nicht bestätigen, denn ich war heute den ganzen Tag Im Chat unterwegs.
Das es Meinungsverschiedenheiten zwischen einigen Usern schon seit längerem gibt, ist so, und das wird aber öffentlich ausgetragen.
Das wissen wir alle!!!
Auch die Beteiligten Personen,wissen was ich meine, ich möchte nicht näher darauf eingehen.
Deshalb wundert es mich sehr, ja es liest sich schon mysteriös was Du hier los läßt!
Ein Schelm wer böses denkt!
Auch mit Fachwissen kannst Du nicht glänzen, Dein Beispiel mit der Behörde, zeigt doch nur auf, was alle schon wissen und in beiden Foren besprochen wurde.
Desweiteren ist Deine Vermutung, daß es den Leuten nur um die Haltung geht und nicht um den Schutz dieser Ameise, vollkommener Humbug.
Denn die Haltung eines großen Waldameisenvolkes ist in Gefangenschaft nicht möglich und die Gründung sowas von langweilig, echt unverständlich so etwas zu behaupten.
Zum Schluß möchte ich noch einmal erwähnen, daß Merkur(sorry das ich über Sie sprechen muß, habe lieber persönlich mit Ihnen zu tun)
sehr viel Bewunderer hat, was sein Fachwissen betrifft.
Da ist eigentlich, nein es ist nötig, sich bei allen Beteiligten zu entschuldigen.
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Re: Waldameisen: Koloniegründung im Formicarium ist keine Hi

Beitragvon Reber » Dienstag 26. Mai 2015, 22:46

Zur Info: Ich werde die Diskussion hier später in den Off-Topic-Teil verschieben und ich bitte euch allegmein beim Thema (Sinn und Unsinn der Haltung und gesetzliche Grundlagen) zu bleiben - gibt weniger zu tun und so. Im Übrigen: "Ich habe mit Herr soundso vom Amt telefoniert und der hat mir gesagt...", kann ja echt erhellend sein - wer mal mit Ämtern und/oder Juristen zu tun hatte, wird aber wohl wissen, warum die Schriftform dort so verbreitet ist ;) Und wer sich mit Foren auskennt, wird hoffentlich ein zitiertes Telefongespräch nicht als verbindliche Rechtsauskunft verstehen...

Also lasst die Waldameisenköniginnen laufen und kümmert euch um den Naturschutz - vorallem ausserhalb des Internets, dort nützt es nämlich am meisten - ist das Beste für alle Beteiligten!
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„Doch vor allen Dingen:
Das worum du dich bemühst,
möge dir gelingen.“
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Re: Diskussion: Naturschutz / geschützte Waldameisen halten

Beitragvon Merkur » Mittwoch 27. Mai 2015, 10:59

Einen „Runden Tisch“ zu ähnlicher Problematik hatte ich 2006 versucht zu organisieren, mit dem Ergebnis, dass die Seite der Händler leer blieb: https://www.antstore.net/forum/viewtopic.php?t=3271

Sollte tatsächlich ein solcher „Runder Tisch“ zwischen Ameisenhaltern/ -händlern und der DASW zustande kommen, werde ich ihm fernbleiben; werde mich nicht einmal als „Beirat“ der DASW betätigen. Da gibt es schließlich weitere Beiräte.
Es ist nicht zumutbar, sich mit Leuten der “Gegenseite“ an einen Tisch zu setzen, die den bewussten Blog gegen „Herrn Buschinger“ betreiben bzw. dessen Inhalte unterstützen. Wer so etwas über einen anderen Menschen schreibt, stellt sich außerhalb der menschlichen Gesellschaft und hat jegliche Achtung verspielt (meine Meinung). Bitte vor einer eigenen Meinungsbildung den Blog lesen und inhaltlich beurteilen ( http://crazyants.de/?cat=5 ).

Doch ist damit ja wohl das einzige Hindernis für eine Verständigung zwischen Ameisenschützern und Ameisenhaltern beseitigt, laut vielfach verbreiteter Angaben im Stil von
„Aber diese Zwietracht wurde ja von einer einzelnen Person gesät, die sich nun Stolz selbst auf die Schulter klopfen kann.“ und „Aber solange eine bestimmte Person alleine aus Geltungssucht weiterhin spaltet,….“ (Diffeo…, 27.5.15, http://eusozial.de/viewtopic.php?f=80&t ... 292#p34292

Ebenfalls im eusozial zu lesen:
http://eusozial.de/viewtopic.php?f=26&t=3406&p=34289#p34286 „Endlich werden die Leibeigenen und Untergebenen von Merkur wieder aktiv, war doch die ganze Zeit richtig langweilig.“


Kurz danach ist von fälligen Entschuldigungen die Rede. Wenn sich jemand entschuldigen sollte, dann der Schreiber der eben zitierten Bemerkung, mit der er zahlreiche User aller Foren beleidigt. Mal darüber nachdenken, wie toll es doch ist, Brandbeschleuniger ins Feuer zu gießen.

Noch eines zum Thema Anstand: Wer ernsthaft mit der DASW ins Gespräch kommen möchte, sollte sich von der Unterstellung distanzieren, dass es in dem Verband keine selbständig denkenden Menschen gebe:
http://eusozial.de/viewtopic.php?f=80&t=3395&start=10#p34118
„Aber vielleicht gibt es in der ASW ja auch Personen, die selbstständig denken, und bereit sind sich ein eigenes Bild zu machen?“


Im übrigen kann der Dachverband DASW den Landesverbänden so wenig vorschreiben, was diese auf ihre Webseiten stellen, wie der US-Kongress den Bundesstaten vorschreiben kann, dass sie die Todesstrafe abschaffen.

Damit ist für mich das Thema beendet; es gibt so vieles, was zumindest für die User des AP weit interessanter ist.

Merkur
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Zuletzt geändert von Merkur am Mittwoch 27. Mai 2015, 13:21, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Diskussion: Naturschutz / geschützte Waldameisen halten

Beitragvon LynnLectis » Mittwoch 27. Mai 2015, 12:20

Merkur hat geschrieben:Einen „Runden Tisch“Wer so etwas über einen anderen Menschen schreibt, stellt sich außerhalb der menschlichen Gesellschaft und hat jegliche Achtung verspielt (meine Meinung). Bitte vor einer eigenen Meinungsbildung den Blog lesen und inhaltlich beurteilen ( http://crazyants.de/?cat=5 ).


Dieser unselige Blog zeigt doch eigentlich, wie wenig dem Bloginhaber eine sachliche, gebildete Argumentation möglich erscheint aufgrund von fehlendem Fachwissen und offensichtlich bestehenden Defiziten in der Persönlichkeitsentwicklung. Gerade dieser Blog war es übrigens, der mir als Neuling gleich von vornherein zeigte, mit welchen niveaulosen, ungebildeten Leuten man es da teilweise zu tun hat. Ich jedenfalls würde als Lektorin auch nicht mit einem unbedarften Hilfsbauarbeiter, der kaum der Sprache mächtig ist, über literarische Aspekte der deutschen Klassiker diskutieren.

Deshalb freue ich mich über das unabhängige Ameisenportal. Nur schade um andere Ameisenhalter, die da jetzt mithängen, obwohl sie die Fachwelt durchaus beachten und schätzen. Vielleicht bekommt das Ameisenportal ja noch mehr Zulauf. Würde mich jedenfalls nicht wundern. Die Beiträge hier sind ausgesprochen interessant und hochwertig! Hier fühle ich mich mit 47 auch nicht als einzelne "Oma" unter Teenagern (obwohl ich Kinder liebe, aber für mich sind es eben schon noch Kinder, hab ja auch welche aufgezogen). ;)
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Re: Diskussion: Naturschutz / geschützte Waldameisen halten

Beitragvon Schokoriegel » Mittwoch 27. Mai 2015, 12:57

Hallo! Bin neu hier. Halte noch keine Ameisen. Informiere mich noch. Von diesen Dingen hier weiß ich nichts. Aber ich arbeite auf dem Bau. Sheinbar geht man hier davon aus, dass solche Menschen nicht richtig sprechen können. Finde ich schon ziemlich arrogant. Hoffe die Frau Lektorin baut sich in zukunft ihr Haus selber.

Da ich nicht studiert habe passe ich also nicht ins Forum. Schade! :?:
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Re: Diskussion: Naturschutz / geschützte Waldameisen halten

Beitragvon LynnLectis » Mittwoch 27. Mai 2015, 13:00

Nein, ich sagte "unbedarften" Hilfsarbeiter, der nicht einmal Deutsch als Muttersprache hat, es gibt natürlich auch kluge, ich kenne welche, die haben aber Niveau. :)
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Re: Diskussion: Naturschutz / geschützte Waldameisen halten

Beitragvon Trailandstreet » Mittwoch 27. Mai 2015, 13:55

Um hier auch noch mal eine Lanze zu brechen. Wie ich tagtäglich feststellen muss, ist es aber oft so, dass sich oft eher die Möchtegern-Schnösel in ihren dicken Benzen eher aufführen als die Axt im Walde als die guten, fähigen und fleißigen Handwerker, die auch wissen, was Arbeit heißt. Die anderen glauben ja offenbar, der Rest der Welt wäre nur für sie da um hinter ihnen herzuräumen.
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Re: Diskussion: Naturschutz / geschützte Waldameisen halten

Beitragvon Steffen Kraus » Mittwoch 27. Mai 2015, 14:04

Hallo,
und schon wieder gibt es Missverständnisse, wie in den letzten beiden, ja zu sehen ist.
Traurig, naja ich halte es jetzt wie Merkur,
dieses Thema ist für mich erledigt.
Ich habe alles versucht, auch hinter den Kulissen zu vermitteln, aber
ich drehe mich nur im Kreis und dabei sollte es doch vorwärts gehen.
Mein mir verbleibendes Leben möchte ich positiv gestalten,
dazu gehört für mich etwas anderes,
als das, was im Internet so abgeht.
Gruß Steffen
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Re: Diskussion: Naturschutz / geschützte Waldameisen halten

Beitragvon LynnLectis » Mittwoch 27. Mai 2015, 14:07

Mit dem Vergleich wollte ich eigentlich nur sagen, dass jemand, der sich in einem Wissensbereich nicht wirklich fachlich auskennt, nun mal immer derjenige sein wird, der unbedarft ist (es sei denn, es geht eben um sein eigenes Fachgebiet). Das geht mir nicht anders, wenn ich mit einem Chinesisch-Fachmann über die chinesische Sprache diskutiere. Da gebe ich freiwillig zu, keine Ahnung davon zu haben, auch wenn ich "diese Schnörkel" ganz interessant finde und gerne dazulerne. Mein Motto: Schuster, bleib bei Deinen Leisten. (... und jetzt bitte keine Diskussionen über eine angebliche Diskriminierung von Schustern. Es ist auch möglich, Vergleiche im Kontext zu verstehen, wenn man sich etwas Mühe gibt. ;) )
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Re: Diskussion: Naturschutz / geschützte Waldameisen halten

Beitragvon LynnLectis » Mittwoch 27. Mai 2015, 14:19

Steffen Kraus hat geschrieben:Hallo,
und schon wieder gibt es Missverständnisse, wie in den letzten beiden, ja zu sehen ist.
Traurig, naja ich halte es jetzt wie Merkur,
dieses Thema ist für mich erledigt.
Ich habe alles versucht, auch hinter den Kulissen zu vermitteln, aber
ich drehe mich nur im Kreis und dabei sollte es doch vorwärts gehen.
Mein mir verbleibendes Leben möchte ich positiv gestalten,
dazu gehört für mich etwas anderes,
als das, was im Internet so abgeht.
Gruß Steffen


Ich finde, man sollte den Willen zur Veränderung niemals an Einzelpersonen festmachen. Es sollte nicht sein, dass Entscheide durch einzelne Fachleute oder auch einzelne Ameisenhalter oder einzelne Ameisenhändler gefällt werden. Wer wirklich etwas tun will, kann das jederzeit tun. Alles andere ist eine Ausrede.
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Re: Diskussion: Naturschutz / geschützte Waldameisen halten

Beitragvon Trailandstreet » Mittwoch 27. Mai 2015, 16:01

Wie wir hier alle wissen, liegt das Problem aber wo anders...
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Re: Diskussion: Naturschutz / geschützte Waldameisen halten

Beitragvon hormigas » Mittwoch 27. Mai 2015, 17:03

Liebe Leute,
So wie ich das sehe sind heute ein paar unglückliche Formulierungen passiert. Da tretet man schon mal daneben ohne es zu wollen. Ich bin überzeugt niemand wollte dem anderen etwas böses. Also durchatmen und locker bleiben :)

Und jetzt...geht es weiter mit dem Thema.
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Re: Diskussion: Naturschutz / geschützte Waldameisen halten

Beitragvon Trailandstreet » Mittwoch 27. Mai 2015, 19:25

Ein Hauptpunkt bei einer Wiederansiedlung ist wohl die Standortwahl. Welche Punkte müssten alle erfüllt sein, um ein neues Volk auch wirklich auf Dauer anzusiedeln?
In unserer heutigen Kulturlandschaft finde ich das schon fast mehr als problematisch. Wir haben bei uns hier zB ein Formica pratensis Nest. Bis dato wusste ich gar nicht, dass es die bei uns auch gibt. Ich kenne hier mehrere Nester von Formica rufa und polyctena, auch in "größeren" Ansammlungen, aber die war mir neu.
Ich muss zwar noch hinzufügen, dass wir hier erst seit November wohnen, aber vielleicht komm ich ja noch an weiteren vorbei.
Bei Formica pratensis finde ich auch schwierig, dass sie ja nicht im Wald sondern eher auf Wiesen anzutreffen ist und unbewirtschaftete Grasflächen sind doch schon etwas selten geworden.
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Re: Diskussion: Naturschutz / geschützte Waldameisen halten

Beitragvon Hopfensack » Mittwoch 27. Mai 2015, 21:01

@ Steffen

Es ist mir völlig gleichgültig, was du "verbetest" oder zu wem du betest.

Willst du mich jetzt ernshaft für einen satirischen Satz als Lügner darstellen?

Ja, es waren keine 20 Mann in dem Chat. Es stimmt, nicht alle 20 haben nacheinander den Satz geschrieben "macht Merkur fertig".

Warum klagst du nicht das Wort an "schreien ". Ich meine im Chat kann niemand schreien ....das war auch ne total dreißte Lüge :crazy:

Möchte der Boxer, der sich in der ersten Runde mit Merkur befand, das ich den Screenshoot vom Chat mal poste?

Ich habs gestern vorgezogen, dies nicht zu tun um es nicht eskalieren zu lassen. Daher umschrieb ich es.

Nein, es wurde nicht wortgenau gesagt "Mach Merkur fertig". Aber genau das sagten die aufkommenden Kommentare aus.

Ich war lange ein neutraler User, der alle Foren besucht hat. Das AP hats mir nun mal am meisten angetan und so schreib ich meistens hier.
Gestern wurden einfach Sprüche rausgekloppt, die ich nicht mehr akzeptiere. Deine Präsenz im AP wurde als "Du bist beim Feind" ausgelegt.

In dem Punkt bin ich genauso angesprochen, wie viele andere Member hier. Warum bin ich plötzlich ein Feind?????????

Würdest du bestätigen, dass das AP der " Feind " vom IG ist ???? Ich war mir dessen bis gestern nicht bewusst.

Wenn du, lieber Steffen, doch hier einen Beitrag schreibst, dass wir näher aneinanderrücken sollen und im selben Moment mehrere Leute im Chat auch gegen mich hetzen bzw gegen den "Feind", dann denke ich, gehört es zum Thema "zusammenrücken " was du angesprochen hast, oder?

Ich habe deratiges noch nie im AP gelesen.

Und was deinen stupiden Angriff auf das Fachwissen angeht ......Stimmt ....ich hab keins ;) Bin ein blutiger Anfänger.

Aber zumindest kann ich 1 und 2 zusammen rechnen und merke recht schnell, dass ein Beitrag in dem behauptet wird, man bräuchte zur legalen Haltung von Waldameisen lediglich
- Nachweiß der Zucht oder
- offizielle Fangerlaubnis oder
- Nachweis einer Naturschutzbehörde des Landes, dass diese Tiere dort nicht geschützt sind.


ähhhh ja ....finde gerade kein geeignetes Wort, welches man in einem Forum benutzen darf .....um ihn zu beschreiben .....denk dir deinen Teil.

Und zugegeben ...mittlerweile schäme ich mich ein bisschen, dass ich den Beitrag ernst genommen habe und dem weiter nachgegangen bin,
da ich den Autor bis dato ernst genommen habe .....

Tja, wieder Fachwissen gewonnen.....;)

Was die Vorwürfe im IG angehen, "Ich wäre ein Spion" .....ich bekenne mich schuldig ......ich hatte einen Account im IG ......
Ich wusste bisher nicht, dass einem AP Mitglied untersagt ist, dort mitzulesen ........ich werde meine Spionagetätigkeit einstellen. :roll:

Ob ich mich zu den anderen Vorwürfen dort äußern werde ...mhhh es juckt mir in den Fingern .....andererseits bin ich ja ein Feind ....und letzendlich würde ich beim einloggen wieder den Chat sehen was unerwünscht ist. Dazu bin ich noch unentschlossen.


LG Martin
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