Formica fusca >Haltungsbericht<

Unterfamilie: Formicinae

Re: Formica fusca >Haltungsbericht<

Beitragvon Captainwex » Dienstag 28. April 2015, 09:14

28.04.2015
Ein Update: Die Ameisen haben sich nun in den unteren Teil des Nestes verschoben (im Schlauch). Außerdem fand ich heute eine tote Arbeiterin in der Arena. Durch Fotos im Makro-Modus konnte ich aber keine Milben an ihr erkennen. Ein weiterer mysteriöser Tod. Proteine nehmen sie immer noch nicht an. Was mich überrascht ist, dass die Eier sich immer noch nicht zu Larven entwickelt haben. Sind seit der ersten Ei-Entdeckung mehr als 2 Wochen vergangen und die Temperatur im Zimmer beträgt 21-23 Grad Celsius. Ich werde die Kolonie weiter beobachten. Dadurch, dass sie sich nie draußen blicken lassen, kann ich weiter nichts über die Milben-Situation sagen.
Was Raubmilben angeht, ich werde darüber mal recherchieren.

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Re: Formica fusca >Haltungsbericht<

Beitragvon Captainwex » Mittwoch 6. Mai 2015, 19:35

6.5.2015
Lange nichts mehr gepostet...
Ein Teil der Kolonie hat sich nun in eine der Kammern bewegt. Ein Teil befindet sich aber immer noch am Eingang. Ich gehe davon aus, dass sie es als eine Kammer dort sehen. Larven sind vermutlich ebenfalls vorhanden, denn vor 4 Tagen wurden endlich wieder Proteine angenommen. Die Normalität ist so gut wie zurückgekehrt. Über den Milbenzustand kann ich leider noch nichts sagen, da ich sie fotografieren müsste, um die Milben zu erkennen. Ich werde sie aber nun normal weiterpflegen, als sei nichts gewesen ;)
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Re: Formica fusca >Haltungsbericht<

Beitragvon Captainwex » Sonntag 10. Mai 2015, 19:55

10.05.2015
Ich glaube, dass ich das Ytong Nest weniger befeuchten sollte (alleine schon wegen den Milben). Denn heute befanden sich ein paar Haufen Larven im Schlauch inklusive der Königin. Das Bild ist angehängt.
Bisher gab es keine weiteren Verluste, was ja ein gutes Zeichen ist :D
Sollte ich mir Sorgen machen, wenn Futterreste in einer Kammer unterbracht werden (wegen Schimmelgefahr)?
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Re: Formica fusca >Haltungsbericht<

Beitragvon Captainwex » Dienstag 12. Mai 2015, 13:29

12.05.2015
Interessant: Die Ameisen scheinen keine Scheu vor Licht zu zeigen. Die Feuchtigkeit im Nest stimmt wieder und alle sind nun wieder im Ytong. Als eine Glühbirne auf die Arena gerichtet wurde und angeschaltet wurde, wurde wohl auch der Verbindungsschlauch erwärmt. Was passierte? Die Ameisen trugen fleißig Larven in den Verbindungsschlauch, der NICHT abgedunkelt ist. Im Gegenteil, die Glühbirne erhellte die Umgebung. Selbst die Gyne wandert dann zum Schlauch und sitzt dort herum. Jedenfalls zeigt dies, dass Formica fusca sehr wärmeliebend ist. Die Ameisen transportieren übrigens die Brut wieder ins Nest, wenn einige Zeit nach der Abschaltung der Glühbirne vergangen ist.


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Re: Formica fusca >Haltungsbericht<

Beitragvon Captainwex » Freitag 15. Mai 2015, 19:49

Diese Ameisen!
Heute hat eine Arbeiterin versucht, die Alufolie, auf der sich ein Klecks Honig befand, ins Nest zu befördern! Die Folie passte natürlich nicht durch die Verbindung zum Schlauch und so fiel die Alufolie mit der Seite, wo der Honig war, auf den Gipsboden. Der Gips hatte natürlich einen Teil aufgesaugt. Gut, dass ich die Arena sehr trocken halte, sodass kein Schimmel entstehen sollte. War aber ganz interessant zu beobachten :D
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Re: Formica fusca >Haltungsbericht<

Beitragvon Captainwex » Freitag 22. Mai 2015, 20:17

22.05.2015
Hey!
Ich bin derzeit sehr mit den Vorbereitungen auf die mündlichen Abiturprüfungen beschäftigt, daher poste ich derzeit auch nicht so viel.
Der Alltag der Ameisen geht weiter: Alle 2 Tage Proteine (Fliegen) und neuen Honig. Außerdem konnte ich heute im Schlauch ein paar Puppen entdecken. Diese waren wohl sehr frisch, denn es ist sehr leicht die Larve hinter dem Kokon zu erkennen. Außerdem kenne ich nun den Grund für das versuchte Transportieren von Alufolie in das Nest: Den Ameisen fehlt es wohl an natürlichem Baumaterial. Ich habe viele kleine Alufoliestücke in die Arena getan, die dann an den Eingang zum Nest platziert wurden. Die Abdeckung zum Nest muss ich eigentlich kaum mehr abnehmen, um die Brut zu sehen, denn ich erwärme den Schlauch täglich ca. 2-3 Stunden. Dorthin kommt dann die Brut, welche ich dann gut beobachten kann.
Es gab seitdem letzten Update allerdings 2 Tote. Eine davon war mit Milben infiziert, die andere scheint "clean" zu sein. Diese Verluste sollten aber keine Probleme sein, da Nachwuchs schon unterwegs ist :)

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Re: Formica fusca >Haltungsbericht<

Beitragvon Captainwex » Donnerstag 4. Juni 2015, 12:40

Soo,
Nach einer Reihe von Versuchen mit Mehlwürmern, bin ich zum Entschluss gekommen, dass meine Kolonie keine Mehlwürmer mag. Ich habe verschiedene Methoden ausprobiert, diese anzubieten:
1. Mehlwurm 2 Sekunden im kochenden wasser --> Kein Interesse. Nach kurzer Zeit schwarze Verfärbung durch die Verdauungsenzyme
2. Mehlwurm 10 Sekunden im kochenen Wasser --> Kein Interesse. Nach längerer Zeit erst schwarze Verfärbung
3. Kopf des Mehlwurms zerschnitten, Darm mit den Fingern herausgezogen und den Mehlwurm 2 Sekunden überbrüht --> Kein Interesse. Schwarze Verfärbung tritt ebenfalls ein.

Ich werde wohl nun einfach warten, bis sie sich verpuppt haben und dann diese probieren, zu verfüttern. In der Zeit werde ich mir einfach die Mühe machen, Fliegen draußen zu fangen (was nicht gerade einfach ist :D )
Außerdem warte ich noch auf den ersten Schlupf.

Edit: Auch die Puppe wird nicht angenommen. Meine Kolonie scheint ja sehr wählerisch mit Proteinen zu sein. Da sie aber total auf Fliegen stehen, werde ich mir Pinky Maden holen. Diese werde ich alle überbrühen, einfrieren und bei Bedarf verfüttern. Ich hoffe, dass dies funktioniert.

Bis dann!
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Re: Formica fusca >Haltungsbericht<

Beitragvon Captainwex » Samstag 13. Juni 2015, 18:22

13.06.2015
Update:
Die Abiturphase ist endlich vorbei! Die Prüfungen habe ich ganz gut überstanden.
Heute sind mindestens 3 Ameisen geschlüpft! Dies war sehr gut erkennbar am hellen Chintinpanzer. Allerdings sind die neuen recht klein? Eine davon ist fast nur halb so groß, wie die anderen. Die kleinste ist 4mm lang und könnte sogar einer Lasius niger Arbeiterin von der Größe her ähneln. Ich habe mich vorher auch schon gewundert, wieso die Puppen so klein waren. Deutet dies auf eine mangelhafte Proteinernährung hin oder ist das normal? Es kann gut sein, dass sie zu wenige Proteine bekommen haben. In der Abiturphase war ich recht beschäftigt mit dem Lernen.

Freue mich wieder über eure Antworten :)
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