Rätsel-Thread

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Re: Rätsel-Thread

Beitragvon Merkur » Montag 29. Oktober 2018, 11:27

Das ist ja ein richtig informatives Rätsel geworden! - Ich selbst hatte mich noch nie so intensiv mit Pistacia-Arten und deren Gallen befasst! :)
Zum ersten Bild im vorangehenden Post:
„Ich habe hier einen Ausschnit vom Originalbild. Die schleimigen Austritte (A) haben jedenfalls keine Beinchen oder meinst du das kleinere Etwas (B) aber auch da kann ich beim besten Willen keine Beinchen erkennen?“
- Bei dieser höheren Auflösung wird klar, dass bei A nur ein schleimiges Tröpfchen vorliegt, so wie bei den anderen derartigen Gebilden. Es ist wohl etwas fädig verschmiert, was bei dem ursprünglichen Bild den Eindruck von Extremitäten hervorgerufen hat. Ich vermute, dass (Probe-)Anstiche durch Blattläuse, Zikaden oder pflanzensaugende Wanzen diese Austritte von Tröpfchen verursacht haben.

Sehr schön sind die Bilder der unterschiedlich durch Gallen verformten Blätter!
Sehr gut auch die Einblicke in die aufgeschnittene Galle. Der Inhalt entspricht dem, was man im Netz dazu findet. Die hellen Tierchen sind noch Nymphen, die schwarzen, geflügelten sind Weibchen, die der Ausbreitung dienen. Dieser ganze Nachwuchs entsteht parthenogenetisch, im Rahmen eines Generations- und Wirtswechsels.

Genau ist das hier nachzulesen.

Generations- und Wirtswechsel: Parthenogenese in der Galle am Primärwirt (Pistacia) im Sommer; im Herbst Auswandern geflügelter Individuen; Besiedlung von Graswurzeln (Sekundärwirt); erzeugen im Frühjahr parthenogenetisch eine weitere geflügelte Generation, die zurück zu Pistacia fliegt (es sind die „Sexuparae“: Sie gebären Larven, aus denen Sexuales, also Männchen und Weibchen entstehen); Sexuales: die einzige Generation, die sich geschlechtlich fortpflanzt; nach der Kopula legen die begatteten Weibchen Eier, aus denen wiederum nur Weibchen entstehen, die sog. Gründer- oder „Fundatrix“-Generation (sie begründet die Kolonien in den Gallen); jede Fundatrix induziert eine Galle, wobei das an einer aufbrechenden Knospe erfolgt. Die Gallen entstehen jedoch aus gefalteten Blättchen.

Es gibt in der Blattlausverwandtschaft eine verwirrende Fülle von Lebenszyklen! :roll:

Danke nochmals an Sir Joe für das Rätsel. :)
MfG,
Merkur
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Re: Rätsel-Thread

Beitragvon Emse » Samstag 3. November 2018, 19:50

Zufallsfund aus dem Internet. Statt einem kurzen Bericht darüber, mache ich hier mal ein Rätsel daraus:

Rätsel.jpg

Fragen:

Was ist das?

Und was hat "das" mit Ameisen zu tun?

Hinweis: Schwer zu knacken! :D ;)

edit / an alle, die es über die google-Bildersuche versuchen: Nein, es sind keine "beads"! :P

----------------------------------

edit2 / MBM ist auf der richtigen Spur, Sir Joe weiß es schon...

(Obwohl diese "Dinger" doch sehr nach Samenkörnern mit einem Ölkörperchen (Elaiosom) daran aussehen.
Vgl. hier: https://myrmecos.wordpress.com/2009/06/ ... rs-part-2/ Zufall? :roll: )
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Re: Rätsel-Thread

Beitragvon Merkur » Sonntag 4. November 2018, 11:25

Nach den heißen Tipps von Sir Joe und MBM sollten es Eier von Stabheuschrecken bzw. Gespenstheuschrecken sein, Extatosoma tiaratum.
Literaturhinweis: http://lemondedesphasmes.free.fr/IMG/pdf/98-207.pdf

Mein „digest“ von 1992:
Capitulum_077.jpg
Ameisenschutz aktuell, 1992
Ein gutes Rätsel!

Schönen Sonntag und viele Grüße,
Merkur
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Re: Rätsel-Thread

Beitragvon Emse » Sonntag 4. November 2018, 13:13

Ihr liegt allesamt richtig! :)

Es handelt es sich bei dem Rätsel um die "Australische Gespenstschrecke" [Extatosoma tiaratum] und einen raffinierten Trick.


Australische Gespenstschrecke- Wikipedia.JPG
Australische Gespenstschrecke- Wikipedia.JPG (24.26 KiB) 803-mal betrachtet

Eier-Australische Gespenschrecke-Wikipedia.jpg
Eier-Australische Gespenschrecke-Wikipedia.jpg (21.94 KiB) 803-mal betrachtet

(Quelle/Bildquellen: Wikipedia)

Das Weibchen lässt ihre Eier einfach zu Boden fallen, wo sie dann von Ameisen der Gattung Leptomyrmex (hier: die rotköpfige "Spider Ant" [Leptomyrmex erythrocephalus]) eingesammelt und (als vermeintliche Nahrung) in deren Bau transportiert werden. Dort finden die Eier optimale Bedingungen, um sich zu entwickeln. Während die erwachsenen Tiere (vertrocknete) Blätter imitieren, ähneln die frisch geschlüpften Nymphen in den ersten Lebenstagen in Größe, Gestalt und Färbung noch stark ihren "Gastgebern", den Spider Ants. Durch diese optische (und wahrscheinlich auch geruchliche) Anpassung gelingt es ihnen, die Bauten der Ameisen nach dem Schlupf unbeschadet zu verlassen. / (edit: Evtl. schützt diese "Ameisen-Mimikry" die Nymphen in den ersten Stunden/Tagen sogar auch vor weiteren/anderen Fressfeinden?)

Zum Vergleich, hier die Ameisen:



Und hier ein gerade geschlüpftes Jungtier (Nymphe) der Australischen Gespenstschrecke:

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Re: Rätsel-Thread

Beitragvon Merkur » Sonntag 18. November 2018, 18:27

Zeit für ein neues Rätsel:

Waldbild-a_1211.jpg
Bei Lichtenberg im Odenwald, heute, 18.11.2018
Ein bildschöner Wald, wie man sieht.

Waldbild-b_1209.jpg
Rätselhaft...
Doch dann steht das am Wegesrand!
Hat jemand eine Idee, was dieses Schild hier, mitten im Wald, bedeuten oder sein soll?
Hinweis: Über den „Zusammenhang“ habe ich kürzlich hier im AP berichtet, ohne konkret darauf zu verweisen
. ;)
MfG,
Merkur
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Re: Rätsel-Thread

Beitragvon Merkur » Dienstag 20. November 2018, 11:41

Anscheinend kommt keiner weiter mit diesem Rätsel, was aber kein Wunder ist:
Ein Teil des Darmstädter Waldkunstpfades 2018, über den ich hier berichtet hatte. :?:
Nicht nur im engeren Bereich des Waldkunstpfades haben Künstler sich betätigt. Eine/r hat in zum Teil weiter Entfernung von Darmstadt solche Rahmen mit der Beschriftung „Waldbild“ aufgestellt.
Einen sahen wir zufällig bei Roßdorf (Luftlinie ca. 6 km vom Kunstpfad), einen weiteren jetzt bei Lichtenberg im Odenwald (ca. 13 km). - So dachten wir zunächst!
Doch eine Internet-Suche hat mich jetzt auf die richtige Spur gebracht:

Es ist eine Aktion der Forstbehörde, womit sich "der Wald im Selbstporträt" zeigen soll. :D
Bilder vom Wald: An 40 markanten Stellen im Bereich des Forstamtes Dieburg werden in den nächsten Wochen die großformatigen Bilderrahmen an Waldwegen aufgestellt, versehen mit Info-Tafeln. Jeder Förster wählt dabei seinen Blickwinkel auf interessante Stellen seines Reviers aus. Hier schildert Försterin Anna-Maria Weißer (rechts) der Roßdörder Bürgermeisterin Christel Sprößler die Besonderheiten an der Wegekreuzung Hundertmorgen-Schneise/Brunnersweg. Die rechts mit Neongrün-Strich markierten Buchen sollen demnächst gefällt werden, damit das links davon liegende Feuchtbiotop im Sommer noch mehr Licht erhält.  Foto: André Hirtz
MfG,
Merkur

PS: Danke Emse für den 2. Link https://www.da-imnetz.de/lokales/gross- ... 49347.html
Beide Beiträge sind von 2014, aber die im 1. (Rossdorf) im Text angekündigten Info-Schilder fehlen noch immer, jedenfalls bei den beiden von uns "gefundenen" Rahmen. :roll:
„Ja, Sie haben völlig recht: Zu jedem der Bilderrahmen muss und wird es noch ein Hinweisschild geben, was hier jeweils genau zu sehen ist; die Schilder werden erst jetzt fertig und dann zügig mit aufgestellt in den nächsten zwei, drei Wochen“, erläutert Forstamtsleiter Helmut Seitel.
- Oder haben die Schilder bereits Liebhaber gefunden und zieren jetzt deren Partykeller? (Die Welt ist schlecht. :( )
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Re: Rätsel-Thread

Beitragvon Sir Joe » Freitag 23. November 2018, 17:46

Hallo zusammen,

ich habe mal den Dichter in mir raus gelassen und möchte euch damit ein neues Rätsel stellen.
Fotos dazu gibt es dann erst bei der Auflösung oder vielleicht vorher als Hinweis, bin gespannt ob die Lösung auch so gefunden wird.

Wer bin ich?

Ich bin alt, man muss mich schon tragen,
sonst würd ich nicht mehr zum Himmel ragen.

Innen hohl von außen grün bedeckt,
find ich´s eingezäunt auch ganz nett.

In meinem Beisein wurden Menschen bestraft,
hängend am Strick, bis in den ewigen Schlaf.

Ich bin nicht besonders hoch dafür aber dick,
und ehrlich gesagt auch nicht mehr so fit.

Trotzdem atme ich weiter und das tut mir gut,
man hegt und pflegt mich mit sehr viel Herzblut.

Steine wurden vor mir gelegt, es sind an der Zahl acht,
dazu noch ein Tisch, so wird an alte Zeiten gedacht.

Temnothorax Arten finden in meinen Früchten ein Haus,
es sei ihnen gegönnt für andere Tiere sind sie ein Schmaus.

Ein kleiner Hinweis und eigentlich sollte es klar sein,
ein Baum wird gesucht und der ist nicht klein.


Es ist zugegeben vielleicht nicht ganz einfach das Rätsel zu lösen, wenn man den Ort nicht kennt aber ich glaube mit ein wenig Recherche ist es, durch die vielen Hinweise im Text, machbar den gesuchten Baum zu finden.

Schöne Grüße,
Sir Joe
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Re: Rätsel-Thread

Beitragvon Emse » Freitag 23. November 2018, 21:01

Ich löse das Rätsel mal: (Nein, kleiner Spaß!^^)

Keine Ahnung, eine sehr-sehr alte "Henkerseiche" (mittlerweile Kulturdenkmal o.ä.?) mit beachtlichem Stammumfang, die man mit viel Aufwand erhalten möchte; anbei acht alte Grabsteine (oder Felsen/Felssteine, die Grabmäler bedecken? Waren es mal mehr Steine?), evtl. sogar eine ehemalige Kultstätte? :?:
  • 2

Zuletzt geändert von Emse am Freitag 23. November 2018, 21:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rätsel-Thread

Beitragvon Merkur » Freitag 23. November 2018, 21:03

Zum Rätsel von Sir Joe:

Tisch.jpg
Dieses Möbel?
Tisch.jpg (28.73 KiB) 462-mal betrachtet
Wer möchte hier zu Tisch gebeten werden? :D
Das Bäumchen könnte übrigens von Lasius fuliginosus bewohnt sein. ?

MfG,
Merkur
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Re: Rätsel-Thread

Beitragvon MBM » Freitag 23. November 2018, 21:40

Die Gedicht-Beschreibung des Baumes hat mich zum Naturdenkmal "Femeiche" geführt.
Ist das die Lösung des Rätsels?
https://www.monumentale-eichen.de/nordr ... alen/erle/
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Re: Rätsel-Thread

Beitragvon Sir Joe » Samstag 24. November 2018, 00:20

Ja richtig, die Femeiche in Erle bei Raesfeld war gesucht.

Merkur hatte ja bereits mit seinem Kommentar gezeigt, dass er auf der richtigen Spur ist. Der dann gezeigte Tisch steht vor der alten Eiche.
MBM hat dann auch mit der Femeiche ins schwarze getroffen. Herzlichen Glückwunsch an euch und auch vielen Dank an Emse fürs mitraten.

1.jpg


Das Alter dieser Stieleiche (Quercus robur) wird unterschiedlich angegeben und schwankt zwischen 600 und 1500 Jahren, jedenfalls gehört sie zu den ältesten Eichen Deutschlands. Lt. Bernd Ullrich, Stefan Kühn, Uwe Kühn: Unsere 500 ältesten Bäume: Exklusiv aus dem Deutschen Baumarchiv. BLV Buchverlag GmbH & Co. KG, München 2009, ISBN 978-3-8354-0376-5 ist die Femeiche sogar die älteste Eiche in Deutschland.
Vor über 200 Jahren hat man das morsche Holz aus dem Stamm entfernt und die Eiche ist seitdem hohl. Weil das Kernholz fehlt ist auch eine Datierung ihres Alters so schwierig.

2.jpg

3.jpg


Der Baum wird schon seit vielen Jahren intensiv gepflegt. Laut dem Flyer zum Baum wurde er bereits 1892 abgestützt und es wurden später auch noch Eisenringe angebracht um die Stammteile zusammen zu halten, wobei einer der Ringe 1965 wieder entfernt wurde, da dieser Saftbahnen des Baumes abschnürte.

Ihren Namen verdankt die Femeiche der Tatsache, dass unter ihr im Mittelalter, nachweislich bis zum 16. Jahrhundert, Femegerichte (Feme= Gericht, Strafe) abgehalten wurden. Wurde ein Angeklagter bei schweren Verbrechen wie z.B. Mord, Raub, Brandstiftung oder Meineid für schuldig gesprochen, gab es die Todesstrafe durch erhängen am Strick.

Der Heimatverein Erle stellte 2006 das Freigericht nach, indem acht Findlinge im Halbkreis um einen Richtertisch platziert wurden. Die Findlinge symbolisieren die Freischöffen und auf dem Richtertisch des Freigrafen liegen Schwert und Strick aus Bronze. Es werden dort regelmäßig Rollenspiele veranstaltet.

4.jpg

5.jpg
„Vrien Stoel tum Assenkampe“ so wurde damals das Femegericht genannt

6.jpg


7.jpg

8.jpg

Wer noch mehr nachlesen möchte, hier noch ein paar Links:

https://de.wikipedia.org/wiki/Femeiche
https://www.monumentaltrees.com/de/deu/ ... 1010_erle/
http://www.ausflug-am-sonntag.de/nordrh ... e-erle.htm
https://www.raesfeld.de/magazin/artikel ... &artikel=9
https://www.monumentale-eichen.de/nordr ... alen/erle/ (Danke MBM)

Unweit von der Femeiche findet man dann noch diese ebenfalls imposante Allee aus Kastanien:
9.jpg

10.jpg


Schöne Grüße,
Sir Joe
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Re: Rätsel-Thread

Beitragvon Merkur » Montag 26. November 2018, 19:10

Was kann das sein?

Enigma_1216.jpg
Fundstück
So bunt leuchtete es mir gestern auf einem Wanderweg im Wald aus dem Laub entgegen.
Hat da jemand ein Schmuckstück verloren? Oder gibt es eine andere Erklärung?
MfG,
Merkur
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Re: Rätsel-Thread

Beitragvon Sir Joe » Montag 26. November 2018, 20:51

Sieht irgendwie angeschnitten oder angeritzt aus. Scheint als würde es verderben. Vielleicht auch von einem Tier halb gegessen und aus dem Mund gefallen.

Ist es eine halbe Eichel?

Zu Merkurs Kommentar im Beitrag zuvor: Ja es sind Edelkastanien (Castanea sativa), es waren auch noch einzelne Maronen am Boden zu finden, der Großteil war leider schon abgesammelt.

Schöne Grüße,
Sir Joe
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Re: Rätsel-Thread

Beitragvon Trailandstreet » Dienstag 27. November 2018, 10:53

Das sieht für mich auch nach einer halben Eichel aus. Für die Verfärbung dürften in dem Fall wohl Pilze und Bakterien verantwortlich sein.
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Re: Rätsel-Thread

Beitragvon Merkur » Dienstag 27. November 2018, 11:26

Gelöst: Beide haben Recht; es ist eine halbierte Eichel. Sie sah so auffällig bunt aus da im Herbstlaub auf dem Waldweg, dass ich zuerst an ein verloren gegangenes Schmuckstück dachte,
einen Anhänger oder so etwas. Man könnte sich vorstellen, das Ding in Kunststoff eingebettet als "Kunst der Natur" aufzubewahren, vorausgesetzt die Farben bleiben erhalten. :)
Erst beim Aufheben bemerkte ich, dass da noch Reste der vermoderten Schale dran waren. Die Risse wurden vielleicht durch Drauftreten verursacht, und dann waren es wohl Pilze, die sich
in den Spalt zwischen den Keimblättern schoben. Gefunden am So 25.11. in der Seltenbachschlucht bei Klingenberg.

Danke fürs Mitraten!
Merkur
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