Myrmica cf. rubra von Bücherwurm - Diskussion

Re: Myrmica cf. rubra von Bücherwurm - Diskussion

Beitragvon Bücherwurm » Mittwoch 10. September 2014, 10:25

Hallo,
ich weiß nicht genau was ich an Brut habe da ich 0 Nesteinblick habe. Die Kolonie habe ich nur mit einer Gyne bekommen welche ich auch gesehen hatte bis sie sich eingruben. Dann schlüpften die Geschlechtstiere beiden Geschlechts in großen Mengen. Ich konnte Kopulaversuche der Männchen bei den Weibchen(Gynen wie Arbeiterinnen) erkennen aber ob es zu einer Begattung kam weiß ich nicht. An sich würde es mich freuen wenn ich eine polygyne Kolonie hätte. :)

Das mit dem Wikilink überrascht mich,konnte ich noch vor wenigen Minuten einen sehr großen und ausführlichen Beitrag mit guten Bildern zur Narbenbildung der Larven von Ameisen(gesondert Camponotus fellah) betrachten. Warum mit dieser von einer Sekunden auf der anderen nicht sichtbar ist bleibt mir ein Rätsel. Vielleicht wenn man von google draufgeht :crazy:
http://ameisenwiki.de/index.php/Narben_ ... isenlarven
(Link geändert. LG Reber)
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Re: Myrmica cf. rubra von Bücherwurm - Diskussion

Beitragvon Trailandstreet » Mittwoch 10. September 2014, 12:52

Ja, ich glaub da ging wohl ein bisschen was dabei unter

müsste DER HIER gewesen sein.

EDIT: ist mir grad noch eingefallen: Ich bin mir gar nicht sicher, ob die Narben überhaupt davon kommen, dass die Larven absichtlich verletzt wurden, also um sie wirklich "anzuzapfen". Eine Möglichkeit ist immerhin auch noch, dass sie einfach versehentlich, beim Herumtransportieren "gezwickt" wurden.
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Re: Myrmica cf. rubra von Bücherwurm - Diskussion

Beitragvon Bücherwurm » Mittwoch 10. September 2014, 13:16

Ja genau den meinte ich!
Ich weiß ja nicht warum aber es wundert mich halt das alle Larven ungefähr die gleiche Größe haben und wirklich ernsthaft verletzt sind. Also das sie tot sind bin ich mir sicher da sie zum Teil seit mehreren Tagen auf der Wurzel liegen würden und schimmeln. Außerdem sind das eignetlich keine Narben sondern richtige Wunden! Könnte es sich vielleicht um Parasiten handeln die unbemerkt im Nest leben und die Larven anfressen?Ich weiß echt nicht was es sein könnte...mein erster Gedanke war halt das sich vielleicht einige Arbeiterinnen an die Sekrete wollten und dabei etwas grob waren. Vielleicht haben aber einige der Geschlechtstiere tatsächlich angefangen Brut zu produzieren und es ist zu viel geworden oder diese Larven waren irgendwie krank oder oder oder... hat den irgendwer schon mal ein ähnliches Verhalten beobachten können?Ich weiß ja nicht was sich im Nest erreignet,ich sehe nur die toten Larven,angefressen und eine vermehrte Aktivität obwohl ich sie ja bereits in Erwartung der WR kühler(keine WR Temperaturen nur zum langsamen eingewöhnen) halte.
MFG Dominik
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Re: Myrmica cf. rubra von Bücherwurm - Diskussion

Beitragvon Trailandstreet » Mittwoch 10. September 2014, 13:32

Könnte es evtl sein, dass es sich hierbei um Geschlechtstierlarven handelt? M. rubra schwärmt ja relativ spät und es könnte ja sein, dass sie Larven, die sich jetzt nicht mehr fertig entwickeln könnten und um die Ressourcen zu schonen gefressen werden. Neue entwickeln sich ja dann eh wieder im Frühjahr, Sommer nächsten Jahres.
Ich hab allerdings gedacht, das würde erst später geschehen, wenn die Winterruhe beginnt.
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Re: Myrmica cf. rubra von Bücherwurm - Diskussion

Beitragvon Bücherwurm » Mittwoch 10. September 2014, 13:49

Vielleicht, aber wäre es nicht unlogisch das die Ameisen ihren Lebenszweck töten?
Denn die Arbeiterinnen haben ja nur den Sinn die Königin und ihre ebenfalls fruchtbaren Nachkommen zu versorgen, beschützen usw.
Ist es da nicht nachteilig, dass sie da ihr höchstes Gut bis auf die Königin töten? Wäre es nicht wahrscheinlicher, dass es einfache Arbeiterinnenlarven wären? Damit die Ameisen ihre Kräfte über den Winter für die königlichen Larven haben. Andereseits könnte es sich ja um Männchen von unbefruchteten Gynen handeln und die Gyne möchte verhindern, dass andere Brut als ihre aufgezogen wird. Naja so oder so ich werde die Sache beobachten und wenn der Larventod weiterumgeht werde ich das Nest öffnen und kontrollieren.
MFG Dominik
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Re: Myrmica cf. rubra von Bücherwurm - Diskussion

Beitragvon Reber » Mittwoch 10. September 2014, 14:41

Wenn eine Kolonie eine gewisse Mindestgrösse unterschreitet, sind Geschlechtstiere eher eine Belastung! Es müssen vorher dringend neue Arbeiterinnen her, die die Kolonie ernähren und verteidigen können. Da kann es schon vorkommen - z.B. wenn die Kolonie auseinandergerissen wird, oder viele Arbeiterinnen gestorben sind - dass die bereits produzierten Geschlechtstierlarven "umerzogen" bzw. entsorgt werden. Es könnte sich also um das im Ameisenwiki beschriebene
Beißverhalten von Arbeiterinnen gegenüber Larven, die sich zu Arbeiterinnen entwickeln sollen
handeln. Ich weiss aber nicht, ob dadaraus ein (versehentliches?) Totbeissen werden kann. Fraglich ist auch, warum die Brut nicht gefressen wird.

Übrigens, ich hatte immer wieder bzw. hauptsächlich polygyne Myrmica cf. rubra Kolonien. Ein Töten/Fressen - bzw. plötzliches Verschwinen der Brut fiel mir nur auf, wenn alle Königinnen gestorben waren. Was da genau geschah, konnte ich aber nicht feststellen. Wenn man die Geschlechtstiere nicht ersetzt, beginnen die Arbeiterinnen nach eineigen Tagen/Wochen mit dem Ablegen von Eiern.
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Re: Myrmica cf. rubra - Haltungsbericht von Bücherwurm

Beitragvon Reber » Mittwoch 24. September 2014, 18:52

Hallo Bücherwurm!
Gut hast du eine Alternative angeboten. M. rubra vertragen längere Trockenheit im Nest wirklich nicht gut. Die Gynen der Art sterben leider tatsächlich oft innerhalb von 1-3 Jahren. Auch ich habe im Moment gerade wieder eine wieisellose Kolonie... Ich drücke natürlich die Daumen, dass sie noch lebt. Ansonsten bietet die Winterruhe eine gute Möglichkeit für die Adoption!
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Re: Myrmica cf. rubra - Haltungsbericht von Bücherwurm

Beitragvon Bücherwurm » Mittwoch 24. September 2014, 19:02

Ja ich habe zwar regelmäßig befeuchtet aber ich weiß ja nicht ob es wirklich ausreichte, deshalb ist das Rg eine gute Möglichkeit gewesen aber ich wollte keine eigentliche Tränke reinstellen, mir zu unnatürlich. Aber so ein Rg kann man leicht eingraben und es ist einfach zu erneuern. Ich hoffe das DIE Gyne noch lebt... Problem ist, dass ich ja nicht weiß ob sie noch lebt weil ich keine eigentlich Nesteinsicht habe und es so viele flügellose Gynen gibt. Ansonsten müsste ich tatsächlich eine Adoption vornehmen. Bei Myrmica rubra geht es scheinbar einfacher als zum Beispiel bei L. niger oder? Meine das irgendwo mal gelesen zu haben, da die Gynen recht früh versterben. Und wenn ich tatsächlich eine Adoption in Erwägung ziehe, wie setze ich sie bei M. rubra um?
Mir sind drei Möglichkeiten bekannt:
- runterkühlen und umsetzen( WR wäre türlich praktisch)
- mit Gaze Rg der Gynen abtrennen und ne Woche im Formi lassen
- einfach reinwerfen und eve. mit Honig bestreichen (recht grob und vermutlich die gefährlichste)
MFG Dominik
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Re: Myrmica cf. rubra - Haltungsbericht von Bücherwurm

Beitragvon Reber » Mittwoch 24. September 2014, 23:41

Es wird tatsächlich schwierig, wenn du mehrere Königinnen aus eigener Nachzucht hast. Sie von der Alten zu unterscheiden ist nahezu unmöglich - ihr Tod entsprechend erst feststellbar, wenn nur noch Männchen nachgezogen werden. Nicht ausschliessen kann man zudem, dass auch (eine) deine(r) Jungköniginnen von Männchen aus der Kolonie begattet wurden (oder doch?). Ich schätze aber, dass Chancen dafür sehr schlecht stehen!

Das Problem bei aus der Natur entnommenen oder gekauften Myrmica-Kolonien (die natürlich ebenfalls eingeammelt werden) ist halt einfach, dass man nicht wissen kann, wie alt die Königinnen sind. Adoptionen sind bei Myrmica cf. rubra zwar im Vergleich zu anderen Arten tatsächlich einfacher: http://ameisenwiki.de/index.php/Adoption

Die grösste Schwierigkeit besteht zuerst darin, die Art richtig zu bestimmen. Erwischt man eine andere Myrmica sp., wird die Adoption kaum gelingen.
Ich konnte dadurch Abhilfe schaffen, dass ich über eine lange Zeit immer wieder Gynen von der Kolonie holte, von der die Ameisen ürsprünglich stammten. Dabei ist allerdings daruf zu achten, eine grosse Mutterkolonie auszuwählen, die man auch nicht jährlich und zu arg schröpfen darf - sonst geht sie ein. Zufüttern als Ersatz für die Ausbeutung der Königinnen, sollte der wilden Kolonie auch nicht schaden.

Adoptionen gelingen eher, wenn keine fruchtbare Gyne mehr lebt, die Kolonie also einige Tage weisellos ist.
Früher bin ich da recht sorglos mit umgegengen, und habe die neuen Gynen einfach ins Nest geblasen:
Die Gynen wurden natürlich sofort von den aufgeregten Arbeiterinnen angegangen und festgehalten. Wenn das gelang, bildeten sich regelrechte (wenn ich mich recht erinnere) mehrreihige Kreise um die Vollweibchen. Weil es den Gynen zu Beginn immer wieder gelang, in der Verwirrung aus dem Nest in die Arena zu flüchten und weil mir beim ersten Versuch eine im Wassergarben ertrunken war (vielleicht wurde sie auch getötet und dort entsorgt) verrammelte ich von da an den Nesteingang für einige Tage, sobald sich alle Königinnen im Nest befanden, so dass keine Flucht mehr möglich war


Die beste Methode scheint mir aber, die Kolonie runterkühlen und die neue Gyne(n) dazu zu setzen. Hier habe ich einen Versuch mit Manica rubida beschrieben: http://www.ameisenportal.eu/viewtopic.p ... =256#p2654
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Re: Myrmica cf. rubra - Haltungsbericht von Bücherwurm

Beitragvon Trailandstreet » Donnerstag 25. September 2014, 09:05

Ich hatte sich eine Kolonie mit drei Gynen. Die hab ich aus einem recht gut abgegrenzten Nest. Ein Stück Holz.
Mittlerweile ist eine verstorben. Brut war immer gut vorhanden und ist es auch jetzt noch. Ich hab auch immer wieder Geschlechtstiere dabei, allerdings nur Männchen. Ob das mit den Geschlechtstieren anders wird , wird sich wohl erst nächstes Jahr rausstellen.
Wer weiß, vielleicht war die eine auch schon älter. Die Lebensdauer ist ja nicht so lang, wie bei Lasius.
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Myrmica cf. rubra von Bücherwurm - Diskussion

Beitragvon Trailandstreet » Donnerstag 9. Oktober 2014, 17:54

Ja das tun sie gerne. Nester unter Moos anlegen. Bei mir sind sie schon etliche male hin und her gezogen. Mal unter dem Moos in der Arena und mal im Gipsnest. Je nachdem, wo es grad angenehmer war. Die Arena hab ich aufgehört zu befeuchten , jetzt sind sie im Nest.
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Re: Myrmica cf. rubra von Bücherwurm - Diskussion

Beitragvon Reber » Freitag 10. Oktober 2014, 15:37

Aber nun wurd aus der Schabezucht wohl eine Drosophilazucht. Ich habe zwar regelmäßig die Toten der Schaben entfernt aber unter ihren Kartons konnte ich nicht 100% reinigen...deshalb hat sich nun ein Maden und Fliegen Heer dort niedergelassen. Es gibt wohl mehr Fliegen+Maden und Puppen als Schaben+Ootheken. Aber scheinbar schadet es den Schaben nicht...also vergisst die ganzen Drosophilafutterbrei-Rezepte: Tote,halb aufgelöste Schokoschaben sind ein sehr guter Futteransatz.


Hallo Bücherwurm,
bist du sicher, dass du da unfreiwillig Drosophila züchtest? Die Arten sind nämlich auf faulende/gärende Früchte spezialisiert. An faulendem tierischen Material findedst du eher andere kleine (und grosse) Fliegen. Ich habe spontan an Trauermücken (Sciaridae) gedacht, die je nach dem 2-5 mm gross und häufig mit Fruchtfliegen verwechselt werden. Ihre Larven erkennst du leicht, da sie helle, "glasige" und wurmartige schlanke Körper haben und 6 - 7 mm gross werden, die Larven von Drosophila sind dagegen dicker, gerippt und "milchig" weiss. Die typischen Drosophila-Fliegen erkennst du an den roten Augen und den Streifen auf der Gatser, die in der Regel dicker ist, als bei Trauermücken. Ausserdem fliegen Trauermücken "zickzack", während Fruchtfligen eher runde Bahnen ziehen. Den Ameisen ist es allerding sowieso egal, die fressen beide.
Angenehme Winterruhe!
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Re: Myrmica cf. rubra von Bücherwurm - Diskussion

Beitragvon Bücherwurm » Freitag 10. Oktober 2014, 21:46

Hallo,
@Reber: Sicher bin ich nicht,aber sie haben große Ähnlichkeit mit ihnen. Außerdem muss ich sagen gibt es zwei verschiedene Faktoren die da nun drauf antrefen:
-Die Larven sind laut deiner Beschreibung eher zu den Trauermücken,aber vor meinen Fund hatte ich erst wenige Minuten vorher einige Drosophila Larven in einer Zoohandlung gesehen,die denn meinen gleichen.
-Allerdings haben die Fliegen einen eher runden Flug gehabt,und wirkten eher dicklich.^^ Naja ich schaue sie mir vielleicht mir nochmals genauer an,aber wie du bereits sagtest:
Den Ameisen ist es allerding sowieso egal, die fressen beide.

MFG Dominik
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Re: Myrmica cf. rubra von Bücherwurm - Diskussion

Beitragvon Reber » Sonntag 22. März 2015, 19:46

Hallo Bücherwurm,

freut mnich, dass deine Kleinen so gut über den Winter gekommen sind! Ich drücke dir die Daumen, dass noch eine begattete Gyne lebt. Wachsen wird die Kolonie übrigens vorerst sowieso - bei Myrmica rubra legen sogar die Arbeiterinnen Eier, wenn keine begattete Gyne mehr im Nest ist. Daraus schlüpfen dann leider allerdings nur noch Männchen.

Bin gespannt wies weiter geht...
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Re: Myrmica cf. rubra von Bücherwurm - Diskussion

Beitragvon Trailandstreet » Sonntag 22. März 2015, 20:16

Hast du so viele dealate Gynen? Ich hatte mal eine Kolonie mit drei. Jetzt leider nur noch zwei Gynen. Da es ein Wildfang war, kann ich aber auch nicht sagen, wie alt sie war. Meine Kolonien sind bis auf die Gründerkolonie auch schon recht aktiv.
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Re: Myrmica cf. rubra von Bücherwurm - Diskussion

Beitragvon Bücherwurm » Sonntag 22. März 2015, 20:55

Hallo,
bei Myrmica rubra legen sogar die Arbeiterinnen Eier

Ich wusste das es bei manchen Arten so ist, dass Myrmica zu diesen gehören, wusste ich noch nicht.
Dann werde ich mich insbesondere melden wenn es weiblichen Nachwuchs gibt! :)

Hast du so viele dealate Gynen

Ja, soweit ich weiß wurde die Kolonie von Anfang an aus einer Gyne großgezogen,und letztes Jahr gab es bei mir auch das erste mal Geschlechtstiere von dieser Kolonie. (Ich habe die Kolonie ja nicht seit der Gründung). Letztes Jahr gab es sicher 15-20 alate Weibchen und Myrmica rubra gehört ja zu den Arten bei denen die unbegatteten Gynen auch eine Arbeiterinnenrolle einnehmen,deswegen ist es für mich ja unmöglich zu wissen ob die Gründungsgyne dabei ist oder alles ihre Töchter vom letzten Jahr sind. Zu erwähnen sei vielleicht, dass aber die Gynen bei mir im Rg-Nest bleiben und nicht wie Arbeiterinnen draußen sind und, nun ja, Arbeiterinnentätigkeiten ausführen.

Meine Kolonien sind bis auf die Gründerkolonie auch schon recht aktiv

Die Myrmicas sind bei mir die zweitaktivste(von 5),nur eine Gründerkolonie Lasius niger(ca. 20 Arbeiterinnen) sind noch aktiver.
MFG Dominik
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